10
FEB
2017

Zertifikatsverleihung „Nachhaltige Schulentwicklung“

Erneuerung unseres Qualitätssiegels – weitere 4 Jahre „Zertifizierte Katholische Schule“

Mit einer feierlichen und begeisterten Rede von der Referentin für Schulentwicklung und Evaluation am Katholischen Schulwerk Iris Lamaack fand am Dienstag, den 24.01.2017 die Übergabe des neuen Zertifikats statt, das von nun an für weitere vier Jahre gilt. Frau Lamaack gratulierte im Namen des Katholischen Schulwerks in Bayern und im Auftrag von Herrn Direktor Dr. Hatzung ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Zertifikat_logoDie Schule ist nun berechtigt das Qualitätssiegel katholischer Schulen für eine nachhaltige Schulentwicklung bis zum Jahr 2020 zu führen.

Sie betonte, dass in den umgesetzten und dokumentierten Maßnahmen sehr viel Teamwork und sehr viel Arbeit vom Kollegium stecken. Viele Schulen könnten noch relativ unproblematisch Ziele definieren, es scheitere dann aber oft an der nachhaltigen Verfolgung und Umsetzung der Ziele. Dieser Prozess ist sehr mühsam und erfordert viel Koordination und Kommunikation. Deshalb könne die Schulfamilie des TGGaA stolz sein auf das, was sie geleistet haben.

Bei der jetzigen, internen, Evaluation wurde nicht, wie sonst üblich, der kritische Blick des KSW eingeholt, sondern direkt in zahlreichen kleinen Evaluationen die „Betroffenen“ nach ihrer Einschätzung gefragt. Dass viele Konzepte durch kleine Evaluationsmaßnahmen überprüft werden, garantiere eine sinnvolle Passung und eine stetige Nachjustierung in der Zukunft.

Frau Lamaack führte weiter aus, dass die Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit überzeugen. Besonders positiv hob sie hier die Auswertung des Informationsabends, des Tages der Offenen Tür und des Einschreibungsverfahrens hervor.

Sie fuhr fort:

„Werbung kann man eigentlich nur gut machen, wenn das beworbene Produkt auch gut ist. Sie bleiben nicht stehen bei der bloßen Behauptung, dass die Schule gut ist. Sie können etwas vorweisen. Großen Respekt habe ich vor den Anstrengungen, die die baulichen Maßnahmen betreffen. Hier gilt dem Träger ein großer Dank. Besonders erfreulich, dass Sie die Renovierungsmaßnahmen zu einer wirklichen Neugestaltung und Weiterentwicklung genutzt haben.

Bei der Weiterentwicklung des Raumangebots haben Sie unter Ausnutzung der Renovierungssituation Zeichen für die Zukunft gesetzt, neue pädagogische Konzepte werden z. B. mit der Lernlandschaft, Intensivräumen und der Neugestaltung der Fachräume ermöglicht. Die neuen Aufenthaltsräume ermöglichen, dass die Schule auch Lebensraum sein kann. Je wohler sich der Mensch in seiner Umgebung fühlt, desto besser kann man lernen und arbeiten.

Auch die neuen Medien haben Einzug gehalten. Das Medienkonzept, das die neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie reflektiert und für die Schülerinnen einen verlässlichen Rahmen setzt, ist vorbildlich. Die Präzisierung des pädagogischen Konzepts durch das strukturierte Herangehen in den einzelnen Säulen ermöglicht einen systematischen Ansatz und eine Verfolgung der Ziele bis in die konkrete Umsetzung. Beispielgebend ist hier die Erstellung des Mediencurriculums und der SoFa- Parcours.

Die Entscheidung, im Rahmen der Unterrichtsentwicklung besonderes Augenmerk auf gezieltes Feedback, Peerfeedback und Schülerselbstregulation zu legen, ist sehr zu begrüßen. Auch die Neugestaltung der Lernmodule und das Lernmonitoring stechen positiv hervor.“

Wir freuen uns, dass unser Einsatz im Bereich der Schulentwicklung so positive Resonanz erfährt und freuen uns auf weitere Entwicklungen unserer Schule.