05
MAI
2013

Wanted – Spurensuche in Regensburg

„Sogar das Wetter hat mitgespielt!“ fasst den vergangenen Samstag wunderbar zusammen, denn der mutige Plan, über 300 Schülerinnen aus verschiedenen Gerhardinger-Einrichtungen auf Spurensuche in Regensburg zu schicken, ist voll aufgegangen. Allein von unserem Gymnasium kamen über 220 Schülerinnen und Lehrkräfte.

Das Programm war sehr vielseitig, an insgesamt 10 Stationen traf man auf „Zeitgenossen“ von Mutter Theresia, die allerhand Interessantes zu berichten hatten. So wusste die Nachbarin der Familie Gerhardinger, dass die kleine Karolina bereits als junges Kind die Erwachsenen mit ihrem Charme in den Bann zog und eine Schulkameradin berichtete begeistert, wie Karolina bereits mit 12 Jahren aus der Not heraus die Lehrerrolle in der Schule übernahm und von ihren Mitschülern darin akzeptiert worden ist.

Im Anschluss an diese unterhaltsame Schnitzeljagd trafen sich alle Gruppen im Pausenhof der Realschule Niedermünster und erlebten, wie Theresia Gerhardinger aus einer Zeitmaschine kam und mit den Schülerinnen über die Wichtigkeit ihrer Träume sprach.

Ein feierlicher Gottesdienst bildete den Abschluss dieses Tages und sorgte nochmals für ein schönes und intensives Gemeinschaftsgefühl. „Sogar das Wetter hat mitgespielt!“. Dieser Satz sollte sich auch ganz am Schluss bewahrheiten, denn erst als wir im Zug saßen, setzte der Wolkenbruch ein. So hat wohl hat die selige Theresia Gerhardinger an diesem Tag ihre offensichtlich guten Kontakte zu Petrus genutzt und somit einen Teil dazu beigetragen, dass die Schülerinnen sich auf die Suche nach ihren Spuren begeben konnten.

 

Geist des Herrn, segne meine Hände,
dass sie behutsam seien, dass sie halten können, ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung
dass ihnen innewohne die Kraft, zu trösten und zu segnen.

Geist des Herrn, segne meine Augen,
dass die Bedürftigkeit wahrnehmen, dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohl fühlen können unter meinem Blick.

Geist des Herrn, segne meine Ohren,
dass sie deine Stimme zu horchen vermögen, dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not,
dass sie verschlossen seien für den Lärm und das Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

Geist des Herrn, segne meinen Mund,
dass er DICH bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche, dass er Anvertrautes bewahre.

Geist des Herrn, segne mein Herz,
dass es Wärme schenke und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihen, dass es Leid und Freude teilen kann.

Amen!