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OKT
2015

Ungarnaustausch – Gegenbesuch der deutschen Schülerinnen in Budapest

Am Samstag machten sich die deutschen Schülerinnen auf den Weg nach Budapest. Da der Zugverkehr zwischen München und Salzburg aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen eingestellt war, fuhren wir dieses Jahr mit einem Kleinbus. Die Fahrt erwies sich beide Male – auch an der Grenze – als unproblematisch.

Den Sonntag verbrachten die Schülerinnen zunächst mit der jeweiligen Gastfamilie, um das ungarische Familienleben ein wenig kennenzulernen.

Am Montag besichtigten wir die Partnerschule in Budapest, die wie unsere ebenfalls vom Orden der Armen Schulschwestern geleitet wird. Nachdem der Vormittag mit einem Besuch des Unterrichts – vorwiegend in den Fächern Deutsch und Englisch – verging, gab es am Nachmittag eine Besichtigung von Buda (Burgviertel, St.-Matthias-Kirche).

Am Dienstag wurde am Vormittag die bereits in München begonnene Projektarbeit zum Thema „Ess-Kultur. Deutschland und Ungarn im Vergleich“ fortgesetzt. Nach einer Führung im ungarischen Parlament wurde am Nachmittag die Pester Seite von Budapest besichtigt, u.a. die Stephansbasilika.

Am Mittwoch begaben wir uns gegen Mittag nach Szentendre, einem Künstlerstädtchen an der Donau nahe Budapest. Nach dem Mittagessen sahen wir uns den sehr schönen Ort an und erstanden noch einige Souvenirs.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Gárdony, wo wir zuerst eine Kanutour auf dem Velencer See, dem „kleinen Bruder“ vom Plattensee, unternahmen. Anschließend gab es bei einer Familie im Garten eine Art Flammkuchen aus dem Holzofen. Frisch gestärkt umrundeten wir den See mit unseren geliehenen Fahrrädern mit einem Zwischenstopp bei einer historischen Gedenkstätte in Sukoro. Der teilweise recht heftige Gegenwind machte uns auf der ca. 35 km langen Strecke mitunter schwer zu schaffen.

Die Arbeit am Projekt wurde am Freitagvormittag fortgesetzt, damit wir dann am Nachmittag vor einem interessierten Publikum mit viel Kuchen die Ergebnisse, u.a. ein sehr schön gestaltetes deutsch-ungarisches Kochbuch, vorstellen konnten.

Am Samstag schließlich fuhren wir nach einer interessanten und mit vielen Eindrücken erfüllten Woche wieder zurück nach München.

Verena Zimmermann

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