24
MRZ
2015

Ungarische Schüler zu Gast in München

Auch in diesem Schuljahr kamen am 13. März wieder 13 ungarische Austauschschülerinnen von unserer Partnerschule, dem Patrona Hungaria Gimnazium der Armen Schulschwestern in Budapest, zu uns nach München.

Die Ungarinnen begleiteten ihre deutschen Partnerinnen am nächsten Tag in den Unterricht und konnten einerseits ihre Deutschkenntnisse testen und andererseits unsere Schule ein wenig kennenlernen. Nach einem Rundgang in der Münchner Innenstadt am Montagvormittag für die Ungarinnen begannen wir am Nachmittag mit der Projektarbeit zum Thema „Ess-Kultur. Deutschland und Ungarn im Vergleich“. Die Schülerinnen fanden sich in Gruppen zu 4-6 Personen zusammen, die jeweils zur Hälfte aus Ungarinnen und Deutschen bestanden. Jede Gruppe bekam ein Thema, das sich mit einem Teilaspekt des Projektthemas im Vergleich beschäftigt, z.B. mit der Erstellung eines deutsch-ungarischen Kochbuchs mit typischen Gerichten. Am späteren Nachmittag unternahmen wir mit einer kundigen Stadtführerin einen Rundgang über den Viktualienmarkt, der mit einer kleinen Kostprobe vor dem Café Frischhut endete.

Den Dienstag verbrachten die ungarischen Schülerinnen mit im Unterricht, bis wir alle zusammen zu den „Hermannsdorfer Landwerkstätten“ nach Glonn aufbrachen. Dort erhielten wir eine Führung über das Gelände und konnten u.a. die Bäckerei besichtigen. Höhepunkt des Besuchs waren aber zweifelsohne die zahlreichen Schweine.

Am Mittwoch besuchten die ungarischen Schülerinnen vormittags das Schloss Nymphenburg und den Botanischen Garten.

Am Donnerstag fuhren wir alle zusammen nach Regensburg. Dort besichtigten wir zuerst den Dom, die mittelalterliche Innenstadt und das Rathaus. Anschließend begaben wir uns mit einem Zwischenstopp bei den römischen Ursprüngen der Stadt zum Geburtshaus von unserer Schulgründerin, Theresia Gerhardinger. Die dort ansässigen Schwestern empfingen uns mit großer Herzlichkeit und zeigten uns Haus und Hof. Nach einem Imbiss in der traditionellen Wurstkuchl besichtigten wir die Brauerei im Katharinenspital, wo man zuschauen konnte, wie das bayerische Bier gebraucht wird.

Am Freitag waren die ungarischen Austauschschülerinnen dann vormittags im Deutschen Museum und besichtigten neben den umfangreichen Sammlungen auch die Teilsonnenfinsternis. Nachmittags gab es zum Abschluss neben Gesangs- und Tanzeinlagen der Austauschpartnerinnen für alle eine bayerische Brotzeit, die von den Gasteltern ausgerichtet wurde.

Am Samstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, nachdem die Schülerinnen fast eine Woche lang eine sehr intensive Zeit zusammen verbracht haben. Insgesamt war es eine gute Woche interessanter Begegnungen und Erfahrungen, sowohl für die deutschen als auch für die ungarischen Schülerinnen.