09
FEB
2017

Teilnahme an der Schülerkonferenz der TUM

In jedem Jahr findet im Dezember eine Schülerkonferenz für ausgezeichnete W-Seminararbeiten am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, in Garching, statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Schüler aus ganz Bayern die einmalige Chance ihre Ergebnisse der einzelnen W-Seminararbeiten einer Jury aus Professoren der Naturwissenschaften (Physik, Informatik, Zellbiologie etc.), vorrangig der Technischen Universität München, vorzustellen. Bei der Auswahl der Teilnehmer der 14. Schülerkonferenz am 2.Dezember 2016 lag der thematische Schwerpunkt, wie bei jeder Schülerkonferenz der TUM, auf den sogenannten MINT-Fächern. So wurden nur Bewerbungen von W-Seminararbeiten angenommen, die einen naturwissenschaftlichen Hintergrund hatten, sei es Mathematik, Informatik, Physik oder auch Biologie und Chemie. Unter 22 sorgfältig ausgewählten Bewerbungen bekam auch Kathrin Kohl, eine Schülerin der Q12 unserer Schule eine Chance Ihre Arbeit, mit dem Thema: „Milch als Nahrungsmittel- eine naturwissenschaftliche Betrachtung von Kuhmilch im Vergleich mit pflanzlichen Alternativen“, der Jury zu präsentieren. Dabei entschied sich Kathrin für die Präsentation vor der Jury mit Hilfe einer ausgefeilten Powerpoint-Präsentation, andere Teilnehmer bevorzugten eine Posterpräsentation.

Bild2Die Seminararbeit ist im Zuge des W-Seminars „Chemie in Küche und Bad“ entstanden, wo diese Arbeit das Spektrum von der „Chemie des Haaresfärbens“ über „Chemie der Waschmittel“ bis zu den „Aromastoffen in Lebensmitteln“ erweiterte.

Die Konferenz gliederte sich in eine Vortragsphase am Morgen, einem anschließenden Mittagessen in der institutseigenen Mensa und einer abschließenden Vortragsphase am Nachmittag. Die thematische Bandbreite der vorgestellten Arbeiten war beeindruckend, sie reichte vom biologischen Schwerpunkt mit dem Thema: „Morphologische und genetische Charakterisierung der Zwergbirke (Betula nana) in Deutschland und Norwegen“ bis zum informatikbasierenden Thema: „Autokalibrierendes, mehrfarbiges, zwei-dimensionales Barcodesystem – Laufzeit- und Flächennutzungsoptimierung“.

Für unsere Schülerin war dieser Tag eine spannende Erfahrung in das Wissenschaftsleben einer Universität bzw. eines naturwissenschaftliches Instituts hinein zu schnuppern und etwaige Kontakte für ein mögliches naturwissenschaftliches Studium zu knüpfen. Ebenso der Austausch mit anderen naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen erweitert den Horizont jedes Teilnehmers.

Solche Konferenzen sind immer eine sehr gute Möglichkeit naturwissenschaftlich interessierten Mädchen einen Einblick in die Welt der Chemie, Biologie, Physik oder auch Informatik zu geben. Wir sind gespannt auf weiter folgende W-Seminararbeiten in den nächsten Jahren, mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt.