09
OKT
2018

Schüleraustausch mit Budapest

In der zweiten Schulwoche des neuen Schuljahres waren 11 Schülerinnen der 10. Klassen in Begleitung von Fr. Zimmermann eine Woche auf Gegenbesuch in Budapest, nachdem uns die ungarischen Schülerinnen bereits im Sommer besucht hatten. Am Samstagmorgen fuhren wir gemeinsam mit dem Railjet vom Münchner Hauptbahnhof nach Budapest, wo wir von den Ungarinnen in Empfang genommen wurden. Das darauffolgende Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien, die ein individuelles Programm gestaltet hatten. Einige unternahmen auch etwas zusammen in kleinen Gruppen. Ab Montag zogen ein paar der Mädchen zusammen mit ihren Austauschpartnerinnen in das an die Schule angrenzende Internat, da ihre Familien zu weit von Budapest weg wohnen, um den täglichen Weg zu meistern. Fast jeden Tag besuchten wir den Deutsch- bzw. Englischunterricht im Gymnasium und machten anschließend Ausflüge zusammen in der Gruppe. Wir statteten unter anderem der Markthalle und dem Parlament einen Besuch ab.

Außerdem nahmen wir an zwei Stadtführungen teil, eine auf der Buda-Seite, wo wir die Matthias-Kirche bewundern konnten und einen atemberaubenden Blick über ganz Budapest hatten, sowie eine auf der Pest-Seite, bei der wir die Stephans-Basilika, die Oper und den Heldenplatz besichtigten. Die ungarischen Mädchen hatten für uns über jede Sehenswürdigkeit einen kleinen Vortrag vorbereitet.

Ein Highlight der Woche war die „Unsichtbare Ausstellung“, in der wir in völliger Dunkelheit eine knappe Stunde die Welt aus der Perspektive eines Blinden erleben konnten. Es war eine eindrucksvolle und bereichernde Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Besonders gut gefiel uns auch der Abend in der „Aquaworld“, einem großen Schwimmbad mit Wellenbad, Thermalquellen und Rutschen-Paradies, wo wir ein paar aktionsreiche Stunden verbrachten. Am Donnerstag stand der Ausflug nach Szentendre an. Wir fuhren alle zusammen, auch die Ungarinnen, in das kleine Städtchen an der Donau in der Nähe von Budapest. Dort aßen wir Langos, ein landestypisches Gericht, stöberten in den unzähligen, kleinen Andenkenläden und entspannten uns am Donauufer.

 

Alles in allem war der Austausch eine fantastische Erfahrung, bei der wir eine andere Kultur entdecken, neue Menschen kennenlernen und Freundschaften knüpfen konnten.

Leah Völkl (10c)