18
JUL
2017

Rette die Welt…

…zumindest ein bisschen

Wir, die Klasse 5a, waren am Dienstag, den 21. November im Museum Mensch und Natur. Zusammen mit Frau Fischer und Schülerinnen der Q11 und Q12 aus dem Profilfach „Naturwissenschaftliche Experimente“ haben wir die Ausstellung „Rette die Welt … zumindest ein bisschen“ erlebt.

Dabei haben wir gelernt, dass jeder Mensch dazu beitragen kann, den Ressourcenverbrauch zu verringern.

Mit den folgenden Themen haben wir uns beschäftigt:

 

1. Der Ressourcen Rucksack

Der ökologische Rucksack zeigt das Gewicht der Rohstoffe, die man jeden Tag verbraucht. Jeder Mensch verbraucht ohne Wasser 40 Tonnen Ressourcen im Jahr. Das entspricht dem Gewicht von acht Elefanten.

Ressourcen fallen nicht vom Himmel!

Jeder von uns verbraucht weitaus mehr Ressourcen, wie beispielsweise Wasser, Energie oder Metalle, als wir ahnen.

2. Erteile Müll eine Abfuhr!

Plastikmüll, der achtlos in die Natur statt in den Mülleimer geworfen wird, stellt ein großes Problem dar. Jährlich werden in Europa 1,5 Mio. Tonnen Plastiktüten, verbraucht, von denen viele schließlich über Flüsse im Meer landen. Dort werden sie zerkleinert und dann von Meerestieren gefressen, die daran ersticken oder sich in größeren Plastikteilen verheddern können.

Hier ein paar Tipps, die euch dabei helfen, Müll zu vermeiden:

  • Stofftüten zum Einkaufen mitnehmen
  • mehr unverpackte Lebensmittel kaufen
  • Obst und Gemüse selbst anbauen. Das vermindert nicht nur den CO2– Ausstoß durch den Transport, sondern durch das Vermeiden von Plastikverpackungen spart man den Rohstoff Erdöl, aus dem diese Verpackungen gemacht sind.

 

3. Die reinste Wasserverschwendung?

Was ist virtuelles Wasser?

Virtuelles Wasser ist die Menge an Wasser, die für die Herstellung von Lebensmitteln und Konsumgütern benötigt wird. So werden für eine Tomate rund 13 Liter Wasser aufgewendet, die größtenteils auf die Entwässerung entfallen. Pro Tag verbraucht jeder deutsche Bürger 4000 Liter virtuelles Wasser.

Was ist reales Wasser?

Reales Wasser ist das Wasser, das zum Trinken, Waschen und Kochen verwendet wird. Am Tag verbraucht jeder etwa 120 Liter reales Wasser.

4. Jedes Jahr ein neues Handy?

In deutschen Schubladen schlummern rund 100 Millionen Althandys! Würde man alle einsammeln und nur die Rohstoffe entnehmen, könnte man 115 Millionen € verdienen. Zu den besonders wertvollen Rohstoffen zählen unter anderem Gold oder Wolfram, welches das Handy zum Vibrieren bringt.

Wenn man das Handy nicht mehr braucht, kann man es zum Recycling bringen. Bei uns an der Schule gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, es in einer Sammelbox an der Pforte abzugeben.

 

5. Schützt die Bäume!

Wisst ihr, wie viele Bäume pro Stunde in Bayern verbraucht werden? – Insgesamt 689!

Um dies zu ändern, haben wir ein paar Ideen gesammelt, durch die der Holzverbrauch verringert werden kann:

  • Blöcke mit einem „Blauer-Engel“-Siegel kaufen
  • Toilettenpapier oder Taschentücher aus recyceltem Papier kaufen
  • Papier doppelseitig bedrucken
  • „Bitte keine Werbung“ auf den Briefkasten kleben
  • Bücher ausleihen oder gebraucht kaufen

 

6. Muss man abgelaufenes Essen wegwerfen?

Jeder Einzelne von uns wirft in einem Jahr durchschnittlich Lebensmittel im Wert von 230€ weg. Dies lässt sich in vielen Fällen verhindern, wenn man Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, nicht sofort dem Mülleimer überlässt, sondern vorher auf ihre Essbarkeit hin überprüft. Außerdem macht es Spaß, kreative Gerichte aus Essensresten zu kochen wie z.B. Gemüsesuppe.

Hast du noch Fragen? Schau doch auf der Webseite der Ausstellung vorbei, wo du weitere Tipps, Tricks und Anregungen  findest. www.rette-die-welt.bayern