Wissenswertes

¡Bienvenid@s al mundo del español!

von Don Quijote bis Carmen

von Malinche bis García Márquez

von Picasso bis Frida Kahlo

 

Am TGGaA wird Spanisch als 3. Fremdsprache angeboten: Damit wird der Erwerb einer Weltsprache ermöglicht, die weltweit von 570 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen wird. Schülerinnen des sprachlichen Zweigs lernen Spanisch ab der 8. Jahrgangsstufe und werden mit drei Fremdsprachen fit gemacht für die kulturelle Vielfalt unserer Welt!

Die Schülerinnen bringen Fertigkeiten, Kenntnisse und Grundhaltungen mit, die sie beim Erlernen der ersten und zweiten Fremdsprache bereits erworben haben: Auf diesen Erfahrungen baut der Spanischunterricht ab der 8. Jahrgangsstufe auf. Wir arbeiten mit der Lehrbuchreihe des Klett-Verlags „¡Vamos! ¡Adelante! Curso intensivo“, die durch sinnvolle Übungsmaterialien und audio-visuelle Medien ergänzt wird.

 

„La palabra no es una etimología sino un puro milagro.“

Ein Wort ist keine Etymologie, sondern ein wahres Wunder.

Ramón Gómez de la Serna

Wissenswertes

Alle Klassen am TGGaA starten – unabhängig vom gewählten Ausbildungszweig – mit Englisch als erster Fremdsprache. Es wird mit dem Lehrbuch English G 2000 gearbeitet.
Im modernen Fremdsprachenunterricht gilt es, die vier zentralen Fertigkeiten Schreiben, Sprechen, Leseverstehen und Hörverstehen gleichmäßig zu schulen.
Um dem im Vergleich zu früher nun wesentlich höheren Stellenwert der mündlichen Ausdrucksfähigkeit Rechnung zu tragen, setzen wir in den Jahrgangsstufen 7, 10 und 12 jeweils eine mündliche Schulaufgabe an.
In den Jahrgangsstufen 8 und 9 haben wir uns für eine Modus 21 Maßnahme entschieden, nämlich die Gewichtung der schriftlichen und mündlichen Noten auf 1:1 festzulegen statt der für die Unter- und Mittelstufe üblichen Gewichtung von 2:1.
Als spezielles Angebot bieten wir Konversationskurse in Englisch an, die Schülerinnen der Oberstufe im so genannten Profilbereich wählen können.

In Anerkennung unserer zehnjährigen Zusammenarbeit mit der University of Cambridge, vertreten durch das Cambridge Institute in München, hat unsere Schule den Status eines Language Assessment Exam Preparation Centres bekommen.

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An unserer Schule gibt es für Schülerinnen der Oberstufe die Möglichkeit, ein Sprachzertifikat zu erwerben, das unbefristet gültig bleibt:

das Cambridge Certificate in Advanced English (CAE),

ein international anerkanntes Sprachdiplom, das an zahlreichen englischen bzw. amerikanischen Universitäten die Spracheingangsprüfung für ausländische Studierende ersetzen und natürlich auch bei Bewerbungen sehr nützlich sein kann.

Mit diesem Zertifikat weist man Fremdsprachenkenntnisse nach, die der zweithöchsten Stufe im Common European Framework of Reference for Languages (CERF) entsprechen.

Interessierte Schülerinnen werden an unserer Schule in einem Workshop auf die Prüfung vorbereitet, die bei uns im Haus durchgeführt wird.

Schülerinnen, die in den letzten Jahren teilnahmen, haben diese anspruchsvolle Prüfung mit Erfolg bestanden.

Für Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 bieten wir einen Austausch mit der renommierten Privatschule Stephen Perse School for Girls in der englischen Universitätsstadt Cambridge an. Die Engländerinnen verbringen ca. 8 -10 Tage im März/April bei den deutschen Gastfamilien, unser Gegenbesuch findet meist Anfang Juli statt. – In der 11. Jahrgangsstufe können einzelne Schülerinnen, deren Freundschaft zur englischen Partnerin weiterhin besteht, noch einmal mit nach Cambridge fahren und dort ein Mini-Praktikum (work experience) absolvieren.

Da wir unseren Schülerinnen die Gelegenheit bieten wollen, englisches Theater zu erleben, kommt einmal im Schuljahr eine englische Theatertruppe an unser Gymnasium und führt an einem Vormittag drei Stücke auf: für die Unter-, Mittel- und Oberstufe.
Um den Unterricht nach außen zu öffnen, versuchen wir Englischlehrer das kulturelle Angebot hier in München zu nutzen und besuchen daher mit höheren Klassen und Kursen Theater- und Kinovorstellungen in der Fremdsprache, gehen zu Vorträgen oder Lesungen im Amerikahaus oder laden Referenten in die Schule ein.


Zum Schuljahr 2013/14 wird unser bilinguales Angebot für die Fächer Geschichte, Religion und Geographie in der Jahrgangsstufe 6 beginnen. Das bilinguale Angebot gilt für die Jahrgangsstufen 6-10 unabhängig von der Zweigwahl.

Klassen 5-10: normaler Englischunterricht

     5. Klasse:
Englischunterricht wie vorgesehen

     6. Klasse:

(2013/14) Englischunterricht wie vorgesehen, d.h. 4 Stunden + (freiwillig) 1 Zusatzstunde in Form einer zweiwöchentlichen Doppelstunde am Nachmittag mit dem Ziel, die Gesprächsfähigkeit zu verbessern (Hinführung zu bilingualem Unterricht)


Gegen Ende der 6. Klasse:

Interessierte Schülerinnen, die an der Zusatzstunde im Fach Englisch teilnehmen, können sich für das bilinguale Angebot ab der 7. Jahrgangstufe bewerben.

Entscheidung über Teilnahme trifft das Lehrerkollegium.

Da eine Erhöhung der Gesamtstundenzahl aufgrund der Belastungen im G8 nicht ratsam ist, bietet es sich an, hier gezielt die freiwilligen Intensivierungsstunden in den höheren Jahrgangstufen einzusetzen. Dadurch stehen ab der 8. Klasse die Intensivierungsstunden in anderen Fächer nicht zur Verfügung, d.h. das Angebot des bilingualen Unterrichts eignet sich in erster Linie für begabte und einsatzwillige Schülerinnen.


     7. Klasse:

Englischunterricht wie vorgesehen + eine Zusatzstunde in Form einer zweiwöchentlichen Doppelstunde am Nachmittag. Inhalt: Fächerübergreifender bilingualer Unterricht in Form von bilingualen Projekten zu Themen aus den Fächern Geschichte, Religion und Geographie, um das Fachvokabular in beiden Sprachen spielerisch zu erarbeiten.


     8. Klasse:

Englischunterricht wie vorgesehen – Bilingualer Geschichtsunterricht – dreistündig (zwei Stunden finden parallel zum deutschsprachigen Geschichtsunterricht statt, als dritte Stunde wird die zur Verfügung stehende klassenübergreifende Intensivierungsstunde genutzt)


     9. Klasse:

Englischunterricht wie vorgesehen – Bilingualer Religionsunterricht – dreistündig (zwei Stunden finden parallel zum deutschsprachigen Religionsunterricht statt, als dritte Stunde wird die zur Verfügung stehende freiwillige Intensivierungsstunde genutzt) Die 9. Jahrgangsstufe bietet sich aufgrund der Themen an. Evangelische Schülerinnen, die vom bilingualen Angebot profitieren möchten, müssen jedoch in dieser Jahrgangstufe offiziell am katholischen Religionsunterricht teilnehmen.


     10. Klasse:

Englischunterricht wie vorgesehen – Bilingualer Geographieunterricht – dreistündig (zwei reguläre Stunden und die freiwillige zur Verfügung stehende Intensivierungsstunde)


Schülerinnen, deren Leistungen in den anderen Fächern deutlich absinken, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder auf Beschluss der Lehrerkonferenz von einer weiteren Teilnahme am bilingualen Angebot zum Schuljahresende befreit werden.


Leistungserhebungen/Zertifikate Klassen 8-10:

  • Gleiche Leistungsanforderungen wie im Sachfach
  • Leistungserhebungen können von den Schülerinnen wahlweise auf Deutsch oder Englisch bearbeitet werden (Aufgabenstellung ebenfalls auf Deutsch und Englisch)
  • Sprachliche Fehler gehen nicht in die Bewertung ein
  • Vermerk in Zeugnis bzw. Zertifikat; Bescheinigung zum Abiturzeugnis

Ab der 11. Klasse können die Schülerinnen bei entsprechendem Angebot englischsprachige P- und W-Seminare wählen.


Unterrichtsmaterialien:

  • Speziell für bilingualen Unterricht erarbeitete Lehrwerke
  • Internationale Atlanten
  • Individuelle Gestaltung von Materialien durch die Lehrkräfte
  • Fülle an Originalmaterialien im Internet

Konsequenz: weit überdurchschnittliche Fähigkeiten in Englisch, Förderung interkultureller Kompetenzen, Mehrsprachigkeit als Teil der Europakompetenz.

Bereits vier Mal hatten wir eine Fremdsprachenassistentin an unserer Schule. Zusammen mit den Englischlehrern unterrichtet eine solche Assistentin im team teaching je eine Wochenstunde in den Klassen der verschiedenen Jahrgangsstufen. In der Arbeit mit einem Muttersprachler können die Schülerinnen auf motivierende Art und Weise insbesondere ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit und ihr Hörverstehen schulen.

Aktionen/Veranstaltungen

US-Presidential Election 2012

On Thursday, 25th Nov., 2012, we were privileged to welcome Dr. Markus Hünemörder, an expert on American politics from the University of Munich, at our school. He presented our Q11 pupils with an election update not even two weeks before Obama’s reelection. Andrea Mitulla, Q11, wrote the following about the experience.

We all liked the presentation by Mr. Hünemörder a lot, even though it was quite late and we were all exhausted after eleven school lessons. But the presentation was very interesting and we could easily understand almost everything. It was a huge advantage that the things he told us about were mainly included in his Power Point Presentation (It might still be  accessible at www.amerikahaus.de/usauptdate for some time.) and that we knew that we could download it, so we were able to concentrate on listening to Mr. Hünemörder and not on taking notes. We already knew lots of the things he told us, because we had already talked about them in our English classes, but there were also interesting new facts about Barack Obama, Mitt Romney and the presidential elections in 2012, which he could explain to us very well. After his presentation, which lasted for one and a half hours, Mr. Hünemörder answered our questions.

I hope the next Q11 will also get the chance of listening to him, because his presentation is really interesting and you learn a lot about the presidential elections in the US in general and the current races in particular.

Wettbewerbe

Wir begrüßen im Bereich der Sprachen die freiwillige Teilnahme an Wettbewerben: So können Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 am Englisch Wettbewerb Big Challenge teilnehmen, einem in etlichen Ländern Europas ausgerichteten freiwilligen Sprachtest, bei dem die Teilnehmer Preise (wie z.B. Sprachzeitschriften, Lektüren oder Wörterbücher) gewinnen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilzunehmen. Hier können die Schüler kreativ werden und eigene Texte in der Fremdsprache verfassen. Im letzten Jahr gewann eine Gruppe aus einer 6. Klasse den 3. Preis mit einem selbst geschriebenen Theaterstück in englischer Sprache.

Material

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.

Wissenswertes

Was wir machen: Deutsch natürlich!

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Texte …

… lesen
… verfassen
… verstehen
… schreiben
… darstellen
… verändern
… veröffentlichen
… hören
… diskutieren
… gestalten
… wahrnehmen
… sprechen

 Unsere Grundlage: Der Lehrplan!
Inhalte – Kompetenzen – Ziele – Standards

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Unser besonderes Augenmerk: Methoden!

Projekte aus der Unterrichtspraxis:

Unterstufe Märchentheater;
Schattenspielgedichte;
Parallel- und Gegentexte;
Lesenacht
Mittelstufe Lektüreübersetzung in ein anderes mediales Produkt, z.B. „Das Nibelungenlied“ als Boulevardblatt;
Argumentieren als Fernsehdiskussion;
Schulaufgabenersatzform „Debatte“ (in Klasse 9)
Oberstufe Lernzirkelarbeit;
Dramenanalyse durch Inszenierung;
Radiofeature zu einem Thema aus einem literarischen Werk
Zusätzlich Autorenlesungen;
Intensivierungskurse für leistungsschwächere Schülerinnen;
Theaterabonnement für Schülerinnen ab Klasse 9

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 Wir sind eine Theaterschule!

Mehr dazu erfahren Sie im Bereich Wahlfächer.

Material

Informationen zum Lehrplan erhalten Sie hier.

Wissenswertes

 

WB_Franzoesisch_470_419Französisch kann am TGGaA grundsätzlich als zweite oder dritte Fremdsprache gewählt werden.

Im Wirtschaftszweig und im sprachlichen Zweig kann Französisch als 2.Fremdsprache in der 6. Klasse gewählt werden.
( Wir verwenden das Lehrwerk À plus! )
Schülerinnen dieser Altersstufe verfügen in hohem Maße über Entwicklungsmerkmale, die dem Spracherwerb förderlich sind: natürliche Neugier und die Bereitschaft, in der Lerngruppe imitierend und kreativ zu agieren.
Der Französischunterricht ist altersgemäß und teilweise handlungs- und erlebnisorientiert organisiert. Gleichzeitig werden die Kinder schrittweise zu einem systematischeren, kognitiven Erlernen der Fremdsprache hingeführt.
Für diese Schülerinnen bieten wir in der 7. bzw. 8. Jahrgangsstufe einen Schüleraustausch mit dem Collège Saint André in Saumur, einem Städtchen an der Loire an.Der Gegenbesuch erfolgt jeweils im darauf folgenden Jahr.

Alle Schülerinnen sollen in ihrer Sprachverwendung Leistungen erzielen, die sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientierenOberstes Ziel ist die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache.

Besonderes Gewicht erhalten folgerichtig das Erlernen und Üben einer korrekten Aussprache und Intonation sowie Hörverstehen, mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Leseverstehen und Sprachmittlung ( = einfache Dolmetschleistungen ).

Speziell für Französisch sieht der neue Lehrplan eine gezielte Vorbereitung auf außerschulische, international anerkannte Abschlüsse vor, vor allem auf das DELF (= Diplôme d’Etudes en Langue Française), das sich an den europäischen Referenzrahmen anlehnt. Das schafft Motivation, denn mit einem international anerkannten DELF premier degré in der Tasche verbessern die Jugendlichen auf jeden Fall ihre Berufschancen : gute Kenntnisse der englischen Sprache gelten mittlerweile als selbstverständlich; erst Kommunikationsfähigkeit in einer weiteren modernen Fremdsprache wird als besondere Qualifikation angesehen.

Franzoesisch Uni LogoAbgesehen davon können Abiturienten, die in Deutschland das Abitur im Vertiefungsfach Französisch oder das DALF (= Diplôme Approfondi de Langue Française) abgelegt haben, sich ohne weitere Sprachprüfungen an französischen Universitäten einschreiben. Gerade im Bildungsbereich intensiviert sich die deutsch-französische Zusammenarbeit durch die zunehmende Einrichtung gemeinsamer Studiengänge ( mit der Möglichkeit, ein deutsch-französisches Doppeldiplom zu erwerben ) und von Hochschulpartnerschaften.

Hier zwei Elterninformationen zur Wahl von Französisch als 2. bzw. 3. Fremdsprache:

F als 2.Fremdsprache ab 6.Kl.F als 3.Fremdsprache ab 8.Kl.

Aktionen/Veranstaltungen

 Diplôme d‘Etudes en Langue Française

Seit dem Schuljahr 2006/2007 besteht für unsere Schülerinnen das Angebot im Rahmen ihrer Schulausbildung ein international anerkanntes  Sprachzertifikat im Fach Französisch zu erwerben, dessen Vorlage  im Studium, bei der Praktikumssuche und bei der Bewerbung  im Beruf – als Ergänzung zu den bayrischen staatlichen Prüfungen – sehr von Nutzen ist.

Im Schuljahr 2013/2014 nahmen 19 Schülerinnen an den DELF- Prüfungen teil, die seit 2006 an unserer Schule abgenommen werden. Sie erwarben damit ein staatliches Sprachdiplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben wird.

Die Prüfungen umfassen folgende Aufgaben:

1.      Hörverstehen:                         Fragen zu Tonaufnahmen beantworten.
2.      Leseverstehen:                       Fragen zu Textbeiträgen wie
Zeitungsartikeln oder Anzeigen zu
beantworten.
3.      Schriftlicher Ausdruck:            einen Brief oder eine Nachricht
verfassen, auf ein Schreiben antworten.
4.      Mündlicher Ausdruck
und Interaktion:                      Gespräch mit einem Prüfer

Das CIEP («Centre international d’études pédagogiques», eine öffentliche Einrichtung des französischen Bildungsministeriums) erstellt die Prüfungsaufgaben und leitet sie über die Instituts Français an die Schulen weiter. Anschließend werden die Endergebnisse der Bundesjury in der Französischen Botschaft vorgelegt und an das CIEP weitergeleitet, das schließlich die Zertifikate ausstellt und über die Botschaft den Instituts zusendet.

Im April 2014 nahmen erfolgreich teil:

A2:    Braunwarth Alina 9c, Scholz Isabella 9c,

B1:    Deinert Lea 10b, Harbers Patricia 10d, Kandlbinder Agnes 10b,
Kretzler Caroline 10b, Lang Leonie 10c, Louka Antonia 9d,
Schmid Sonia 9d, Schwendner Stefanie 9b, Sidiropoulou Stefania 9d,
Studener Sofia 9d, Waldorf Isabella 10c,

B2:    Bayerl Sabrina Q11, Geitner Antonia Q11, Glas Cynthia Q11,
Lübeck Patricia Q12, Soppa Pia Q11, Unrath Leona Q11,

                           Herzlichen Glückwunsch

Brigitte Hilz

An vielen Universitäten und Hochschulen in der Frankophonie ersetzt das Diplom DELF  B2 Spracheingangsprüfungen.

Das DELF-Zertifikat gibt es speziell für Schülerinnen und Schüler in einer jugendgemäßen Fassung, das DELF scolaire.

Es besteht aus 4 unabhängigen Diplomen:

DELF  A1, DELF  A2, DELF  B1, DELF  B2,

Sie können von den Schülerinnen ohne Einstufungstest oder speziellen Nachweis abgelegt werden.

Diplôme DELF B2 Selbständige Sprachverwendung
Diplôme DELF B1
Diplôme DELF A2 Elementare Sprachverwendung
Diplôme DELF A1


Jedes Diplom entspricht einem der vier ersten Niveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR).
Bei jedem Niveau werden die vier kommunikativen Kompetenzen geprüft: mündliches und schriftliches Verstehen, mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit.
Die Prüfungen werden vom Centre international d’études pédagogiques (CIEP) im Auftrag des französischen Erziehungsministeriums entwickelt und von den Kultureinrichtungen der Französischen Botschaften verwaltet.

 Anmeldung, Vorbereitung  und Organisation der Prüfung

Die Anmeldung, Vorbereitung und Durchführung der Prüfung findet direkt an unserer Schule statt.
Das Institut Français in München leitet die Korrektur der Prüfungsarbeiten und stellt die Ergebnisse fest.
Anschließend werden alle Endergebnisse der Bundesjury in der Französischen Botschaft vorgelegt und an das CIEP weitergeleitet.
Das CIEP stellt schließlich die Zertifikate aus und sendet sie den Instituts Français zu, die sie wiederum an die jeweiligen Schulen weiterleiten.

Die Anmeldung für die DELF-Prüfung im April 2013 ist bis spätestens 16.11.2012 bei Frau Hilz zusammen mit den jeweiligen Prüfungsgebühren abzugeben.

Die Anmeldung ist nur unter Verwendung des offiziellen Anmeldeformulars möglich, das auf der Homepage des ISB abrufbar ist:

http://www.isb.bayern.de/isb/index.asp?MNav=0&QNav=12&TNav=1&INav=0&Pub=1298  (formulaire d’inscription)

Das Anmeldeformular ist digital auszufüllen, anschließend auszudrucken und von einem Erziehungsberechtigten und der Schülerin zu unterschreiben.

Prüfungstermine 2015

Im Jahr 2015 sind folgende zentralen Prüfungstermine festgelegt:

 

  1. Mündliche Prüfung: 20.04. – 29. 04. 2015

 

  1. Schriftliche Prüfungsteile:

 

Samstag, den25. 04. 2015 am Theresia-Gerhardinger-Gymnasium,

Raum 03m (Eingang Kloster)

NIVEAU AUFGABE ZEIT PRÜFUNGSDAUER
DELF

A2

 

Compréhension orale 10h50 – 11h15 25 min.
A2

 

Compréhension écrite

 

11h20 – 11h50 30 min.
A2

 

Production écrite

 

11h50 – 12h35 45 min.
DELF

B1

 

Compréhension orale 13h00 – 13h25 25 min.
B1 Compréhension écrite 13h30 – 14h05 35 min.
B1
Production écrite
 
14h05 – 14h50 45 min.
DELF

B2

 

Compréhension orale 09h00 – 09h30 30 min.
B2 Compréhension écrite 09h35 – 10h35 60 min.
B2
Production écrite
 
10h35 – 11h35 60 min.

 

 

Die Einhaltung der angegebenen Daten und Zeiten der „Compréhension orale (collective avec CD)“ ist unbedingt erforderlich

 Prüfungsgebühren:

Für Partnerschulen, in denen DELF-Prüfungen organisiert werden, gelten ermäßigte Tarife, die mit dem jeweiligen Kultusministerium verabredet wurden.

Diplôme DELF A1: 36 €
Diplôme DELF A2: 54 €
Diplôme DELF B1: 60 €
Diplôme DELF B2: 84 €


Weitere Informationen und Prüfungsbeispiele finden Sie unter: http://www.ciep.fr/delf-scolaire/index.php

Die Schülerinnen, die in den vergangenen Jahren die DELF-Prüfungen abgelegt haben, haben sehr erfreuliche Ergebnisse erzielt. Wir ermutigen daher interessierte Schülerinnen, die Prüfung abzulegen und wünschen den Kandidatinnen viel Erfolg.

Ansprechpartnerin: Frau Brigitte Hilz

Für Schülerinnen mit Französisch als zweiter Fremdsprache bieten wir in der 7. bzw. 8. Jahrgangsstufe einen Schüleraustausch mit dem Collège Saint André in Saumur, einem Städtchen an der Loire (st-andre-saumur@wanadoo.fr).

Der Gegenbesuch erfolgt jeweils im darauf folgenden Jahr.

Ansprechpartner:

  • Frau Birgitta Nolte-Reckert 
  • Frau Yvonne Robeller-Knoll

Wissenswertes

Was leistet das Fach Latein?

 A) Allgemeine Bemerkungen:

Der Schülerin, die Latein erlernt, wird eine geistige Welt eröffnet, die ihre Persönlichkeit formt und bildet. Gerade angesichts der gegenwärtigen Bildungsdiskussion dürfen nicht Modetrends und Nützlichkeitsstreben in den Vordergrund rücken.

Das ist die Leistung des Lateinunterrichts:

„Nicht so wohl klug, als vielmehr weise zu werden.“ (Jacob Burckhardt)

1. Die Methode des Lateinunterrichts ist die des Übersetzens. Genaue sprachliche Analyse, bei jedem neuen Satz kreativ zu werden, das Übersetzte zu reflektieren, das alles sind Leistungen, die die geistige Auseinandersetzung fördern. Damit kann man Latein als Grundkurs für das richtige Lernen bezeichnen.

2. Der ständige Vergleich mit der Muttersprache beim Übersetzen hilft die muttersprachliche Kompetenz zu verbessern. Lateinunterricht ist gleichzeitig immer auch Deutschunterricht. Auf der Folie des Fremden wird den Schülerinnen erst die eigene Muttersprache bewusst. Dadurch prägt Latein die sprachlichen Fähigkeiten der jungen Menschen, ja sie zwingt sie in der täglichen Arbeit dazu, sich präzise zu artikulieren, und ist somit eine grundlegende Schlüsselqualifikation. Sprache an sich oder besser das System, das in einer Sprache steckt, wird hier exemplarisch vor Augen geführt.

3. Im Deutschen stammen 75% der Fremd- und Lehnwörter aus dem Lateinischen. Dass in den romanischen Sprachen (italienisch, spanisch, portugiesisch, französisch) ein Großteil des Wortschatzes aus dem Lateinischen entlehnt ist, braucht nicht besonders erwähnt zu werden. Aber auch im Englischen liegt der Anteil von lateinischen Wörtern zwischen 50 und 80% eines Textes.

4. Die beiden Wurzeln unserer abendländischen Kultur sind das Christentum und die lateinische Sprache. Die Texte aus den Bereichen Staatstheorie, Religion, Dichtung, Geschichtsschreibung, Recht und Philosophie führen die Schülerinnen ein in die „Europäische Kultur“. Sie erfahren am eigenen Leib, was mit europäischer Identität gemeint ist.

5. Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bereich der Rhetorik sind für das spätere Berufsleben unumgänglich. Gerade dieser Bereich wird im Fach Latein in besonderer Weise an ausgewählten Texten dargestellt. Rhetorik als Voraussetzung, den eigenen Standpunkt zu formulieren und anderen argumentativ mitzuteilen, fordern unisono Wirtschaft und Universität. Dies ist eine weitere Schlüsselqualifikation. Im Übrigen wird dadurch auch die politische Mündigkeit der Heranwachsenden gefördert.

6. Latein gibt den Jugendlichen Orientierungshilfen in der Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen der Antike. Kriterien und Maßstäbe, die das eigene Urteil prägen, sind heute mehr denn je gefragt. Die eigenen Handlungen reflektorisch zu hinterfragen und ihre Konsequenzen mit einzubeziehen, müssen wir als oberste Maxime den Jugendlichen in der Schule beibringen.

7. Der altsprachliche Unterricht prägt die Schülerinnen. Im späteren Berufsleben sind gerade die in der Schule gewonnenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzusetzen. Latein weitet den Horizont, führt zu eigenständigem Denken und produktiver Problemlösung. Und gerade das Akzeptieren des Fremden hat immer die Kenntnis der eigenen Wurzeln zur Voraussetzung.

8. Mit all dem ist auch gesagt: Latein ist kein einfaches Fach. Es fordert die Schülerin auf, kontinuierlich und ausdauernd zu lernen. Es ist nicht das Fach des vordergründig Nützlichen. Latein zielt auf das „Übernützliche“ (Thomas Mann), das Bleibende. Aber gerade darin liegt seine eigentliche Leistung: Latein führt ein in die Tugenden, die nicht nur für den Berufsalltag, sondern für das Leben benötigt werden. Oder um mit einem abgewandelten Wort von Jean Paul zu sprechen: Die Kinder, die nicht nur für die heutige Zeit erzogen werden, werden besser sein als ihre Zeit.

B) Besonderheiten am TGGaA:

An unserer Schule wird Latein ab der 6. Jahrgangsstufe angeboten (L2). In der Spracherwerbsphase benutzen wir das Lehrwerk „Cursus B“ (dreibändig). Im Durchschnitt wählen circa zwei bis drei Klassen diese Sprache. Die Schülerinnen behalten Latein in der Regel bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe.

Seit vielen Jahren konstant führen wir auch immer einen Lateinkurs in der Oberstufe (früher Kollegstufe). Im Abitur können die Mädchen Latein als schriftliches oder mündliches Fach wählen.

Wir würden uns freuen, wenn auch Ihre Tochter diesen sicher nicht ganz leichten, aber doch äußerst lohnenswerten und gewinnbringenden Weg einschlägt.

Die Fachschaft Latein

Material

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.

Grundwissen Latein Buch 1

Grundwissen Latein Buch 2

Grundwissen Latein Buch 3

Wissenswertes

„Bayern ist die nördlichste Region Italiens“ verkündete einst Roberto Begnini (La vita è bella) während seines Programms „Tutto Dante“ im Gasteig.

Auf grund der engen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Kontakte zwischen Bayern und Italien, ist das Erlernen der italienischen Sprache ohne Zweifel naheliegend und kann in beruflicher Hinsicht durchaus vorteilhaft sein, vom persönlichen Gewinn natürlich ganz abgesehen. Auch im musischen Bereich sind italienische Sprachkenntnisse eine sinnvolle Ergänzung.

Besonderheiten am TGGaA

Bei uns besteht die Möglichkeit, Italienisch als spätbeginnende Fremdsprache zu erlernen, d.h. Schülerinnen aller Zweige können ab der 10. Jahrgangsstufe die zweiten Fremdsprache (je nach Zweig also Latein oder Französisch) durch Italienisch ersetzen.

Diese  Entscheidung für Italienisch bedeutet auch, dass sich die Schülerin in der Oberstufe für ein sprachliches Profil entscheidet. Daraus ergeben sich für die Oberstufe folgende Aspekte:

  • es kann/muss nur eine Naturwissenschaft besucht werden
  • Schülerinnen des Sprachlichen Zweigs müssen nach Abwahl von Latein in Englisch oder Französisch (schriftliches oder mündliches) Abitur machen
  • Schülerinnen des Musischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Zweigs legen sich damit auf Englisch als (schriftliches oder mündliches) Abiturfach fest
  • Italienisch kann als zusätzliches mündliches Abiturfach gewählt werden
  • aus Italienisch müssen mindestens 3 der 4 Halbjahresleistungen aus Q11 und Q12 ins Abitur eingebracht werden
  • die Wahl weiterer Profilfächer ist aufgrund der hohen Stundenzahl für Italienisch eingeschränkt

Was das Latinum betrifft, so verfügen  Schülerinnen die Latein durch Italienisch ersetzen nach der 9. Klasse über das sog. ‚Kleine Latinum‘ bzw.‘ Gesicherte Lateinkenntnisse‘ (Voraussetzung ist mindestens  Note 4 im Jahreszeugnis der 9. Klasse). Dieses ‚Kleine Latinum‘ gilt für die meisten Studiengänge als Zulassungsvoraussetzung.

Es gibt aber auch die Möglichkeit das volle Latinum über eine Feststellungsprüfung am Ende der 9. Jahrgangstufe zu erwerben.