Wissenswertes

WaBi_Chemie

Im Chemieunterricht beschäftigen wir uns mit den Stoffen und den Stoffumwandlungen.

Ausgehend von Experimenten und Phänomenen der Lebenswelt der Schülerinnen wollen wir ihr Interesse für Naturvorgänge und technische Prozesse wecken.  Dabei  soll das exakte Beobachten und unvoreingenommene Beschreiben gelernt und eingeübt werden.

Im anschließenden Schritt wollen wir die Schülerinnen in die Lage versetzen, die Phänomene auf Grundlage ihrer chemischen Fachkenntnisse zu erklären und zu bewerten:

 „ Ohne die Deutung des Phänomens, so dass Kinder begreifen, was passiert ist und es sogar zu Hause wieder erklären können, ist das schönste Experiment nutzlos!“

(Gisela Lück, Prof. für Chemiedidaktik/Uni Bielefeld)

Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen unseres Unterrichts, dass die Schülerinnen für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen sensibilisiert werden.

Wissenswertes

Aktionen/Veranstaltungen

Der Lehrplan der 5. Klassen sieht das Thema Ernährung vor. Nachdem die Schülerinnen ausführlich über die Zusammensetzung unserer Nahrung sowie über die Bedeutung der einzelnen Bestandteile für die menschliche Gesundheit informiert worden sind, soll das theoretische Wissen praktische Anwendung im Alltag erfahren. Deshalb stellen bei einem Klassenfrühstück alle Schülerinnen die von ihnen mitgebrachten Lebensmittel vor und erläutern deren Vor- und Nachteile. Anschließend wird alles genüsslich verspeist.

Am Freitag, den 12.7.2013 besuchten die Energiemanagerinnen der 6.Klassen und einige Fünftklässlerinnen das Truderinger Umweltforum im Kulturzentrum Trudering. Dabei handelt es sich um eine erstmals veranstaltete, zweitätige Umweltmesse rund um die Themen „Gesunde Ernährung“ und „Ökologische Landwirtschaft“. Begleitet wurden die Kleinen von den Lehrerinnen Frau Fischer, Frau Kilger und von uns Elftklässlerinnen, die wir das P-Seminar „Ökologischer Fußabdruck“ gewählt hatten..

Nachdem wir mit der S-Bahn vom Münchner Marienplatz nach Trudering gefahren waren, um noch ein kurzes Stück zum Truderinger Kulturzentrum zu Fuß zurück zulegen, wurde unsere Gruppe zunächst aufgeteilt: Frau Fischer, die acht Energiemanagerinnen, acht Schülerinnen aus der 5.Klasse und drei Schülerinnen des P-Seminars wurden von 9:00h-9:30h zum Frühstück für die Kinder eingeladen, während die restlichen Schülerinnen das Angebot im Erdgeschoss, bestehend aus dem Besuch der Infostände, Verkostungen und Quizspielen, wahrnahmen. Im Workshop „klimafreundliches Frühstück“ war jede der Beteiligten aufgefordert, aus allen erdenklichen Zutaten ein Frühstück nach ihrem Geschmack zukreieren. Anschließend wurden wir darüber informiert, wie umweltfreundlich oder -schädlich unsere Zusammenstellung ausfiel und durften diese mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen zu uns nehmen. Von diesem kleinen Schmaus gestärkt, wurden wir anschließend über unser ökologisches Wissen ausgefragt um im Fall einer falschen Antwort eines besseren belehrt zu werden. Daraufhin durften die Schülerinnen der Unterstufe einige der von über 40 Umweltvereinen, Betrieben, Initiativen und Schulen im Erdgeschoss ausgestellten Infostände, Vorträge, Ausstellungen und Verkostungen erleben. Angespornt wurden Sie dabei von einer Rallye, die sie durch die Ausstellung machen sollten.

Diejenigen Kinder, die nicht beim ersten Workshop teilnehmen durften, hatten die Gelegenheit Geldbörsen aus Tetrapaks zu basteln. Ab zehn Uhr erkundeten alle gemeinsam die anderen Ausstellungsräume, jenseits des Erdgeschosses, indem Schulen ihre Umweltprojekte vorstellten. Außerdem gab es die Möglichkeit, auf der Sommerwiese einen Bienenlehrstand und einen pädagogischen Zoo mit Ziegen und Schafen zu besuchen, an einem Quiz zu Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel teilzunehmen oder sogar das Angebot Geführten Reitens wahrzunehmen.

Bevor wir uns wieder auf den Nachhauseweg machten, ließen wir den Vormittag auf den dort ebenfalls aufgestellten Bänken ausklingen, indem wir uns mit den begeisterten Energiemanagern über die Erkenntnisse dieses Tages unterhielten. Genau wie wir empfanden diese die Ausstellung als für Kinder sehr interessant gestaltetes Lernerlebnis, aus dem wir alle einiges mitnehmen und weitergeben werden, mit dessen Hilfe wir unser Essen nachhaltiger gestalten und unseren Energieverbrauch somit senken können!

 Seraphine Kustermann, Q12

Wer war der Täter?

Jedes Jahr gegen Ende des Schuljahres begeben sich die Schülerinnen der Q11-Biologiekurse auf Tätersuche im Deutschen Museum. Im als UFO gestalteten Besucherlabor versuchen die Mädchen den Mord an einem Lord oder an einem Prominenten aufzuklären. Dazu erstellen sie einen genetischen Fingerabdruck von den am Tatort sichergestellten DNA-Spuren sowie den DNA-Proben der Verdächtigen. Die anschließende Auswertung erbringt den endgültigen Beweis. Der Mörder kann überführt werden.

Die Schülerinnen können mit Hilfe modernster Geräte die Methoden anwenden, die in der Kriminalistik eingesetzt werden. Somit werden die doch sehr theoretischen Inhalte des Lehrplans zum Thema Gentechnik anschaulich vermittelt und die Schülerinnen haben stets viel Spaß daran, zu pipettieren, Pufferlösungen anzusetzen, ein Elektrophoresegel zu gießen, die Proben anzufärben und sie letztendlich am Leuchtschirm auszuwerten.

Naturkatastrophen wie Überschwemmungen,Hochwasser, Erdrutsche, Dürrekatastrophen… machen uns alle sehr betroffen.Doch Betroffenheit alleine genügt nicht. Wir müssen handeln!

Die Kl.5b hat deshalb die Initiative ergriffen und sich bei der CO2-Maus, einer landesweiten Initiative zum Klimaschutz, angemeldet.Ziel des Wettbewerbs ist es, den globalen CO2-Ausstoß zu begrenzen und somit die weltweite Temperaturerhöhung möglichst niedrig zu halten.B_CO2_Maus

Mit Feuereifer haben die Schülerinnen 4 Wochen lang versucht, CO2 einzusparen, indem sie Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen, sich weniger oft mit dem Auto zur Schule fahren ließen, sondern statt dessen zu Fuß gingen bzw. mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren.Sie vermieden den Standby-Modus bei elektrischen Geräten, senkten die Zimmertemperatur, übten sich in richtigem Lüftungsverhalten während der Heizperiode, versuchten ihren Fleischkonsum ein bisschen zu reduzieren und vieles mehr. Begeistert davon, dass man als Einzelner so viel zum Klimaschutz beitragen kann, machten sie es sich auch zum Ziel, das ökologische Bewusstsein von Familie und Freunden zu optimieren.

Auch wenn die Klasse nicht unter den Preisgewinnern ist,so hat ihr großes Engagement für die Umwelt höchstes Lob verdient.

Wir, die Klasse 5b, durften am 10.02.11 das sehr lehrreiche und unheimlich spannende Projekt „Klimadetektive“ durchführen. Der Architekt und Energieberater Herr Mayer, sowie Frau Bauer und Herr Loch vom Umweltministerium führten uns durch diesen Tag. Bei einer Einführung im Klassenzimmer erfuhren wir viel Neues über die Ursachen und die Gefahren des Klimawandels. Anschließend sollten wir herausfinden, wie es mit der energetischen Qualität unseres Schulgebäudes steht. In Kleingruppen zogen wir los, um das Schulhaus zu erforschen. Ausgerüstet mit Wärmebildkamera und Kompass untersuchten wir unter anderem Baukörperform, Gebäudehülle, Fenster, Wärmebrücken und Standort. Gemeinsam mit Herrn Mayer bewerteten wir die Ergebnisse und stellten unserer Schule ein Klimazeugnis aus, das mit gut bis befriedigend recht zufriedenstellend ausfiel.

Bio_KlimadiplomAm 12.04.11 wurden wir für unser Umweltengagement geehrt und bekamen von Frau Staatssekretärin Melanie Huml und dem Präsidenten der bayerischen Architektenkammer Herrn Lutz Heese feierlich ein Klimadiplom überreicht. Das Projekt hat uns nicht nur großen Spaß gemacht, sondern wir haben sehr viel über die Zusammenhänge zwischen Energie und Gebäudebau erfahren.

von Mira, Johanna und Franca

Klimadiplom_Zeitschrift_Architektenkammer

Wasserprojekt der Klasse 8a

Im Rahmen der Projekttage zum Thema Wasser hat die Klasse 8am am 24./25. Juli 2012 die Wirbelbildung im Wasser anhand von zwei Experimenten erforscht. Gleichzeitig wurden Steckbriefe über Lebewesen erstellt, die in ihrer Gestalt als charakteristisches Merkmal eine Spiralform aufweisen.  Die neu erworbenen Kenntnisse konnten anschließend künstlerisch umgesetzt und vertieft werden. Die Plakate mit den Kunstwerken sind vor dem Biologiesaal ausgestellt.

Wasserprojekt der Klasse 9c

Im Juli 2012 arbeitete die Klasse 9c im Rahmen des Schulprojekts „Wasser“ an einem Vergleich des Trinkwassers in Deutschland und Frankreich. Verschiedene Gruppen untersuchten/recherchierten das Trinkwasser hinsichtlich geologischer Herkunft, mineralischer Inhaltsstoffe und Geschmack. Grundlage des Vergleichs bildeten deutsche und französische Mineralwässer.

Wasserprojekt von 10. Klassen

Im Juli 2012 beteiligte sich die Fachschaft Biologie und Chemie mit mehreren Projekten an den Projektagen zum Thema Wasser. Drei 10. Klassen und eine  5. Klasse untersuchten das Isarwasser im Bereich der Museumsinsel mit biologischen, chemischen und physikalischen Methoden. Dabei wurde z. B. die Fließgeschwindigkeit der Isar bestimmt und vor allem die Wasserlebewesen genauer betrachtet.

Jedes Jahr im Mai besucht die 5. Jahrgangsstufe im Rahmen des Biologieunterrichts die Veranstaltung „Pferd International“ auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem. Das offizielle Programm für Schulen zeigt in ca. zwei Stunden eine Vielfalt an Themen rund ums Pferd, wie z.B.

  • verschiedene Pferderassen,
  • Pferdehaltung,
  • Gesunderhaltung und Ernährung der Pferde,
  • Sportliche Eignung von Pferden,
  • Ausbildungswege und Berufe rund ums Pferd.

Am Nachmittag haben die Schülerinnen Gelegenheit bei internationalen Dressur- und Springprüfungen zuzuschauen.

Die Mädchen der 5. bzw. 6. Klasse erhalten die Aufgabe einen Baum, der blüht und Früchte trägt, im gesamten Jahreslauf zu beobachten.

Bei der Dokumentation dürfen sie Gedichte hinzufügen, künstlerische Ausgestaltungen finden, es als Tagebuch formulieren oder eine Geschichte zum Baum erfinden. Es entstehen sehr schöne Werke, die eindrucksvoll die Verbundenheit des Mädchens zu „ihrem“ Baum widerspiegeln.

Frühzeitig wird kontinuierliches Arbeiten an einem Thema über einen langen Zeitraum geübt. Durchhaltevermögen und termingerechte Abgabe sind Fertigkeiten, die jede in ihrem späteren Berufsleben benötigen wird.

Schülerinnen der Q11 können im DNA-Besucherlabor „zum Beispiel anhand genetischer Fingerabdrücke ein fiktives Verbrechen aufklären, indem sie DNA-Proben vom Tatort und von den Verdächtigen bearbeiten und miteinander vergleichen.“ Dabei erlernen sie den Umgang mit typischen Arbeitsmethoden aus der Molekularbiologie.

http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/neue-technologien/labore/besucherlabor/

Bei dieser Veranstaltung erhalten die Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe „ Einblicke in die rechtlichen Grundlagen von Organspende und Transplantation, in die Entwicklung der Transplantationsmedizin und die Arbeit der Transplantationszentren und erhalten Informationen über den Ablauf einer Organspende und die Organvermittlung.“

http://www.stmug.bayern.de/gesundheit/aufklaerung_vorbeugung/organspende/schulen.htm

Jedes Jahr besuchen wir mit den Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe eine Vorlesung zur AIDS-Prävention. Durch die Psychosoziale Beratungsstelle der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München werden die Schülerinnen nicht nur über die Risiken der HIV-Infektion sondern auch über sexuell übertragbare Krankheiten informiert.

Wissenswertes

WaBi_NuT

Im Fach Natur und Technik, Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten, beschäftigen sich die Schülerinnen mit Beobachtung und Erforschung verschiedenster Alltagsphänomene. Dabei geht es vor allem um praktisches Arbeiten, um Eigentätigkeit, Anregung von Phantasie und Kreativität.
Sie werden allmählich mit Arbeitsmethoden vertraut, die in allen naturwissenschaftlichen Fächern Anwendung finden. Wichtig hierbei ist das Arbeiten in Gruppen, der Meinungsaustausch, das Miteinander, das gegenseitige Helfen und Unterstützen, d.h. Teamwork.

Wir teilen die Klassen auf, so dass jeweils die Hälfte der Schülerinnen alle vierzehn Tage in einer kleineren  Gruppe arbeiten kann.

Viel Spaß haben die Schülerinnen, wenn sie im 2. Halbjahr selbständig  Experimente heraussuchen, planen, proben und dann ihren Mitschülerinnen präsentieren. (Siehe Fotos)

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Aktionen/Veranstaltungen

In 17 Minuten im Deutschen Museum zum Workshop „Wege des Lichts“

Das TGGaA besticht durch seine Nähe zum Deutschen Museum. Eine Vielzahl von naturwissenschaftlichen Ausstellungen und speziellen Workshops machen einen Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Physik zum Anfassen – im wahrsten Sinne des Wortes – erlebten unsere 7. Klassen beim zweistündigen Workshop „Wege des Lichts“.

Nach einer kurzen Einführung in die Theorie der Optik mit Reflexion und Lichtbrechung dürfen die Schülerinnen selber mit Spiegeln, Linsen, Lichtleitern und verschiedenen Lichtquellen experimentieren. Ein Lichtstrahl soll über mehrere Tische geleitetet werden.

Zuerst tüfteln die Jugendlichen in Zweiergruppen. Sie lernen die Eigenschaften der optischen Elemente kennen und vertiefen ihre Kenntnisse der physikalischen Phänomene der Reflexion und Brechung.

Danach müssen auch die Nachbartische mit einbezogen werden. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dass durch eine Kettenreaktion der Weg des Lichts vom ersten bis zum letzten Tisch führt. Um das zu schaffen müssen die Jugendlichen über die Grenzen der Tische hinweg miteinander kooperieren.

Wissenswertes

Eine der wichtigsten Naturwissenschaften der heutigen Zeit ist die Physik. Sie bestimmt viele Themen, die unser Leben prägen und direkt beeinflussen: Energie, Mobilität und Kommunikationstechnik – um nur einige nahe liegende zu nennen. Nur wer elementare Kenntnisse zu diesen Themen besitzt, kann später auch mitreden, mitentscheiden und sich bei Bedarf tieferes Fachwissen aneignen.

Im Physikunterricht der 7. bis 10. Klasse werden altersgemäß Naturphänomene in Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik, Wärmelehre, Aufbau der Materie und in Astronomie untersucht und erklärt. Ein zentraler Punkt sind dabei Experimente und deren Auswertung. Dazu wird mit Modellen zur vereinfachten Darstellung der Wirklichkeit gearbeitet und es werden mathematische Formeln zur Überprüfung von Hypothesen und zur Vorhersage von Versuchsergebnissen eingesetzt. Auf diese Weise gewinnen die Schülerinnen Einblick in wissenschaftliche Denkweisen und Arbeitsmethoden, die für alle Naturwissenschaften kennzeichnend und anwendbar sind. Gleichzeitig entsteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Physik und Mathematik.

In der 5. Klasse werden über das Fach Natur und Technik erste Experimentiererfahrungen aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik gesammelt.

Die systematische Beschäftigung mit der Physik beginnt in der 7. Klasse im Umfang von zwei Wochenstunden als ein Teil des Faches Natur und Technik (der andere Teil ist einstündig Informatik).
Ab der 8. Klasse ist Physik ein Kernfach mit jeweils zwei Schulaufgaben im Schuljahr.

Die genauen Inhalte entnehmen Sie bitte dem aktuellen Physiklehrplan.

Oberstufe Q11 und Q12

In der Q11 geht es im weiteren Sinne um elektrische und magnetische Felder, Schwingungen und Wellen und deren technische Anwendungen. Ein kurzer Ausflug in die spezielle Relativitätstheorie ist ebenfalls vorgesehen.

Astronomie ist das Gebiet, mit dem sich die Schülerinnen in der Q12 beschäftigen. Der Mensch hat bisher nur einen anderen Himmelskörper betreten und dennoch lassen sich viele Aussagen über das uns umgebende Sonnensystem, andere Sonnen und Sonnensysteme, Galaxien und das Universum treffen. Dabei spielen auch die historischen Vorstellungen eine Rolle, die uns zeigen, dass das Verstehen der Vorgänge am Himmel ein uralter Menschheitstraum ist. Ein Ergebnis, das uns alle direkt betrifft, war z.B. die Entwicklung eines stimmigen Kalenders.

Wissenswertes

Mathematik ist wichtig

WB_GeometrieWB_M_GeodreieckSeit die internationale TIMS-Studie gezeigt hat, dass deutsche Schülerinnen und Schüler in Mathematik vor allem dann versagen, wenn kreative Lösungsstrategien erforderlich sind, hat sich die Aufgabenkultur im Mathematikunterricht deutlich gewandelt. Von den Lernenden wird heute mehr Flexibilität im Denken verlangt. Das „Lernen auf Vorrat“, dessen Sinn sich den Lernenden nicht erschloss, ist in den Hintergrund getreten.

 

Mathe_Diagramm_neu

 Zu den Neuerungen gehört auch die stärkere Vernetzung der Lerninhalte. Prozente beispielsweise begegnen den Kindern heutzutage nicht mehr nur in einer einzigen Unterr ichtseinheit in der 6. Klasse, sondern tauchen in wechselnden Zusammenhängen in allen Schuljahren wieder auf. Die Lerninhalte sind anwendungsbezogener geworden.
In Projekten wie „Mathematik aus der Zeitung“ zum Beispiel üben die Lernenden den kritischen Umgang mit Informationen ein.

 

 

 

 

 

 

Mathematik ist lernbar

Anschauungsmodelle wie ein dreidimensionales Koordinatensystem in Q11 und Q12 helfen komplizierte Sachverhalte zu verstehen.
Lernen fällt leichter, wenn sich die Lernenden den Inhalt handelnd erschließen. Zum Beispiel untersuchen Schülerinnen der 6. Klasse verschiedene Zufallsgeräte oder Schülerinnen der Q11 stellen Funktionsgraphen auf dem Schulhof dar.

In den Intensivierungsstunden

ist in kleineren Lerngruppen Gelegenheit für die individuelle Förderung der Schülerinnen. Beispielsweise trainiert ein Teil der Lerngruppe das Grundwissen, während andere als „Mathe-Forscher“ tätig sind und sich weiter gehende Fragestellungen erschließen. Selbst gestaltete „Lernlandkarten“ verschaffen einen Überblick über die Unterrichtsinhalte.

Mathegym – Ein Selbstlernprogramm  ( gesponsert vom Elternbeirat )
Näheres im internen Downloadbereich unter Naturwissenschaften ( und Mathematik) und auf der Seite des Elternbeirats.

 

 

Mädchen und Mathematik

Mädchen trauen sich oft wenig in Mathematik zu und werden darin von der Gesellschaft auch unterstützt – ist es doch in der deutschen Öffentlichkeit keine Schande zuzugeben, dass man „in Mathe immer schlecht“ war.

„Obwohl auch neuere Untersuchungen zeigen, dass die Mathematikbegabung zwischen Jungen und Mädchen nicht groß differiert, findet man immer noch eine große Unterrepräsentanz der Mädchen und Frauen in mathematischen Bereichen.
In der Grundschule sind die Mädchen meist noch motiviert, Mathematik zu lernen. Die Einstellung zum Fach und zur Mathematikleistung aber sinkt bei vielen Mädchen, während das Interesse am anderen Geschlecht wächst. Mathematik und Weiblichkeit scheint auseinander zu driften. Dies geschieht gerade  in der Pubertätsphase, in der die berufliche Orientierung startet. Hier gilt es, die Mädchen in ihrer positiven Einstellung zur Mathematik zu ermutigen, solange sie noch vorhanden ist.“
(Irmgard Eckelt)

Die Ausbildung an einer Mädchenschule hat deshalb gerade im Bereich der MINT-Fächer Vorteile.

 

 

Mathematik macht Spaß

Seit vielen Jahren nehmen unsere Schülerinnen in großer Zahl am internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil (www.mathe-kaenguru.de). Einzelne Schülerinnen sind immer wieder auch unter den ersten Preisträgern des Landeswettbewerbs Mathematik Bayern.

Zum ersten Mal wurde im Schuljahr 2011/12 eine Schülerin auf Grund ihrer besonderen mathematischen Leistungen zusammen mit 30 Bewerbern aus Bayern zur Teilnahme an einem Mathematikcamp ausgewählt. Sie erlangte eines der 10 besten Ergebnisse in der Abschlussklausur und nimmt damit an der bundesweiten Förderung     „Jugend trainiert Mathematik“ teil. Spaß macht es auch den Schülerinnen der 5. Klassen, Gomie und Gominante durch das Land der Geometrie zu begleiten.

Material

Material zur Mathematik finden Sie im internen Downloadbereich.

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.