21
FEB
2016

Eine Reise ins alte Ägypten

Wir, die Klasse Statue26a, erkundeten am 11.12.2015 das Ägyptische Museum und erfuhren viel über Pharaonen und die ägyptische Kultur.

In den großen, lichtdurchfluteten Räumen voller Ausstellungsstücke konnten wir uns das Leben dieser frühen Hochkultur lebhaft vorstellen. Besonders beeindruckend fanden wir die Vorstellung der Pyramidenerbauer, was mit ihnen nach dem Tod passieren würde.

Diese war nämlich, dass ihnen vor dem Totengericht das Herz entnommen und in eine Waagschale gelegt werden würde, auf der anderen Seite die Feder der Gerechtigkeit. Waren Feder und Herz im Gleichgewicht, durfte man im Totenreich weiter leben. Wog das Herz aber mehr, da es von Schuld und Verbrechen schwer war, so wurde es von einem Gott gefressen. Wir fanden diese Vorstellung sehr logisch.

Was uns sicher allen unbekannt war, dass auf Abbildungen von Familien, die es sich leisten konnten, die Männer aus einem rötlichen Material und Frauen aus eher weißem dargestellt wurden. Man bildete sie so ab, da die Frauen meistens im Haus arbeiteten und Männer in der Sonne.

Ein anderes Beispiel ist, dass sich auch nicht nur Pharaonen Pyramiden bauten. Eine ganze Familie kaufte sich dann auf dem Friedhof ein Grundstück und baute eine Minipyramide. Dort bestatteten sie dann die Toten über mehrere Generationen. Außen herum wurde es schön mit Springbrunnen angelegt. Natürlich wurden die Toten nie so sorgfältig mumifiziert.

Für uns war es ein tolles Erlebnis.
Wilhelmine, 6a

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