04
JUN
2014

Das Akademieprojekt 2013/14

Im diesem Schuljahr fand zum zweiten Mal das Akademieprojekt an unserer Schule statt. Ziel dieses Projekts ist es, besonders begabte und interessierte Schülerinnen zusätzlich zu fördern.

Jede teilnehmende Schülerin verfasst eine Expertenarbeit zu einem Thema, das sie besonders interessant findet, das aber auch anspruchsvoll sein soll. Die Mädchen suchen sich dann eine Lehrkraft, von der sie während der Erstellung der Arbeit betreut werden.

Das gesamte Projekt erstreckte über den Zeitraum von Oktober 2013 bis April 2014. Hier hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, für 1 – 2 Wochenstunden den regulären Unterricht zu verlassen und in der Bibliothek selbständig zu arbeiten. Der versäumte Stoff musste mit Hilfe einer Mitschülerin, der „Rucksackpartnerin“, nachgeholt werden. Die abgegebene Arbeit wurde dann von der jeweiligen Betreuungslehrkraft korrigiert und mit dem entsprechenden Feedback zurückgegeben. Es sollen vor allem das Durchhaltevermögen angesichts eines manchmal doch sperrigen Themas, die Konzentrationsfähigkeit und vor allem die Freude an wissenschaftlichem Arbeiten verstärkt werden.

Insgesamt nahmen 12 Schülerinnen aus den Klassen 8 – 10 an diesem Projekt teil und erstellten 10 – 12 seitige Arbeiten zu den Themen: „Der Vampir-Mythos – eine Betrachtung seiner Entwicklung an ausgewählten historischen Orten“, „Verändert der Sänger durch Musik und Auftreten die Gesellschaft?“, „Luftartistik“, „Jules Verne – Utopie und Wirklichkeit“, „Damenmode der 1970er Jahre – Kleidung und Accessoires“, „Gentechnische Herstellung von Medikamenten am Beispiel des Insulin“, „Angeborene Traumata“, „Einwirkungen des Klimawandels auf den Vogelzug am Beispiel von Zugvögeln in Bayern“, „Sklaverei in den Vereinigten Staaten von Amerika am Beispiel von dem Buch „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher-Stowe“, „Therapeutisches Reiten bei Kinder und Jugendlichen“, „Katharina die Große – der Weg zur Macht und Erhalt des Zarenthrons“, „Der Wandel der Vampir -Wahrnehmung in der Literatur“.

 

Am 9. April stellten die Mädchen dann ihre Arbeiten in einer jeweils fünfminütigen Präsentation vor und zeigten, dass auch die freie Rede vor einer größeren Zuhörerschaft zur Wissenschaft gehört. Sie meisterten diese Aufgabe sehr souverän. Um auch ihren Mitschülerinnen zu zeigen, was in diesem Projekt geleistet wurde, hatten am 26. Mai dann 7. und 8. Klassen die Gelegenheit, die Präsentationen zu verfolgen. Auch sie waren von der Vielfältigkeit der Darbietungen sehr beeindruckt. Nächstes Jahr haben dann sie die Gelegenheit, sich am Akademieprojekt zu beteiligen.

Anna Graf (Koordinatorin des Projekts)