24
JAN
2014

Comenius-Treffen in Belgien

Abschied und Heimreise

Der letzte Tag ist angebrochen, die Mädchen wurden in der Schule von ihren Gastgebern verabschiedet und es wurden einige Taschentücher verbraucht, um die Tränen zu trocknen. Es war aber auch schön zu sehen, wie gut sich die Comenius-Gruppe verstand, wie sie aufeinander achteten und sich miteinander freuten.

Nach einer etwas längeren Zugfahrt (es erinnerte an unsere S-Bahn, denn wegen einer Gleissperrung verzögerte sich die Weiterfahrt um 1,5 Stunden) schafften wir es mit eiligem Schritt in unser Flugzeug und konnten aus der Luft noch einen letzten Blick auf Belgien werfen (das sich an diesem Tag in strahlendem Sonnenschein zeigte – sonst war es eher neblig und regnerisch gewesen) –  es wird so sonnig in Erinnerung bleiben, ebenso wie das Essen (Welche Schule in Deutschland hat schon eine eigene Frituur ( = Pommesbude) auf dem Schulhof?) , die Schokolade  und die sehr freundlichen Menschen, die uns den Aufenthalt so schön wie möglich gemacht haben. Europa ist wieder ein Stück näher gekommen.

Tag 5 – der letzte Tag

Die Schüler des Don Boscocollege Zwijnaarde hatten eine große Show mit 4 Bands auf die Füße gestellt. Es war laut, aber sehr lustig. Vor allem Pieter beeindruckte in seiner Lederhose, die er sich vor einem Jahr bei uns in München gekauft hatte. Der Abend endete recht spät, deswegen war es bei der Zugfahrt nach Brüssel  am anderen Tag etwas leise. Alle Schüler besuchten (dem Thema entsprechend) das Musikintsrumentenmuseum und die Ohren durften sich bei wunderschöner Musik, die man bei jedem Instrument per Audioguide hörte, etwas vom gestrigen Abend erholen. In der Mittagspause wurden dann Sehenswürdigkeiten besichtigt. Um 13.30 haben wir uns auf dem Grand Place getroffen, um zum Parlament zu fahren. In einer beeindruckenden audio-visuellen Führung erfuhr man enorm viel über die Geschichte und die Bedeutung der EU. Und dann war auch schon der letzte Abend da – den die Schülerinnen mit ihren Gastafmilien verbrachten. Und jetzt heißt es Abschiednehmen von einer tollen, sehr lebendigen Stadt, aber vor allem von allen Freunden aus ganz Europa.

Tag 4 – Schulbesuch und großer Abend

Der Vormittag startete mit dem Besuch einiger Unterrichtsstunden. Natürlich wurden unsere Mädchen im Deutschunterricht gleich als Expertinnen genommen. Es hat ihnen sehr viel Spaß gemacht.
Dann begannen die Workshops. Eine Gruppe lernte zunächst, wie gut sich die eigenen Gliedmaßen als Rhythmusinstrumente eignen. Durch Klatschen und Stampfen wurden tolle Melodien erzeugt. Die andere Gruppe übte zeitgleich das Trommeln auf nordafrikanischen Instrumenten. Und da das noch nicht schwer genug war, wurde das Ganze noch durch Bauchtanz und Gesang unterstützt. Das Thema „Musik“ wird mit allen Sinnen umgesetzt. Aber es gab kein Ausruhen, denn der Film musste hochkonzentriert gedreht werden.
Und heute Abend ist gleich die große Musikveranstaltung in der Schule, auf die sich alle sehr freuen.

Tag 3 – Die Stadt und ihr kulturelles Programm

Heute war ein arbeitsintensiver Tag. Die Schüler erkundeten gemeinsam in einem Cluedo-Spiel die Genter Innenstadt, während sich die Lehrer schon mit der Planung des nächsten und auch letzten Besuchs in Budapest im März beschäftigten. Das Mittagessen bekamen wir dann in einem interkulturellen Zentrum, das viele Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund macht und im Restaurant Stellen zur Eingliederung in den Arbeitsprozess bietet. Am Nachmittag besuchte dann eine Gruppe ein Museum für moderne Kunst, die andere Gruppe erfuhr im STAM, dem Genter Stadtmuseum, sehr viel über die lange Geschichte dieser Stadt. Und heute Abend genießen wir die Gastfreundschaft der Genter Gastfamilien.

Tag 2 – Empfang im Rathaus

Am Nachmittag fanden die Präsentationen zum Thema „Musik“ statt, die sehr eindrucksvoll die traditionelle Volksmusik darstellten, aber auch, wie sehr diese die Rock- und Popmusik der einzelnen Länder geprägt hat.
Am späten Nachmittag folgte dann schon wieder ein Highlight: Die gesamte Comeniusgruppe war zu einem Empfang in historischen Rathaus von Gent eingeladen. Der stellvertretende Bürgermeister stellte in seiner Begrüßungsrede die Wichtigkeit dieser Zusmmenarbeit dar und dankte Schülern und Lehrern fuer die Arbeit und das Engagement. Peter Martin, ein belgischer Geschichtslehrer, veranschaulichte dies in seiner Antwortrede, die die jungen Menschen mit Stolz erfüllte.

Rede von Peter Martin

Tag 1 – Erster Arbeitstag

Heute ist der erste Arbeitstag im Don Boscocollege Zwijnaarde in Gent. Die Begrüßung zwischen den Schülern war so herzlich, hier sieht man die Vorteile der Sozialen Medien, denn sie halten alle Kontakt untereinander und haben sich wirklich gefreut, dass sie sich wieder treffen.
Wir wurden vom Direktor begrüßt, der immer wieder die Wichtigkeit des Projekts für Toleranz und Verständnis hervorhob. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine beginnen jetzt die Präsentationen über traditionelle und moderne Musik in den Comeniusländern.
Noch eine ganz wichtige Bemerkung: Gent ist eine tolle Stadt!

Über den Wolken ……. unser erster Tag in Belgien

Wir sind pünktlich gestartet und ohne Turbulenzen in Brüssel gelandet – und dann warteten wir wieder voller Bangen auf unser Gepäck – es kam verspätet, doch es kam.
Und dann fuhren wir sofort nach Gent und die Freude bei den Mädchen war groß, man hatte sich seit einem Jahr auf das Wiedersehen gefreut. Und jetzt ein paar Fotos aus einer wunderschönen Stadt.