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MRZ
2013

Comenius-Gruppe in der Türkei

Tag 6 – Heimreise

Wohlbehalten ist unsere Gruppe am Nachmittag wieder in München gelandet. Eine weitere Auswahl an Bildern und anderen Dokumenten folgt in nächster Zeit…

Tag 5 – Besichtigung der näheren Umgebung

Dass Samsun auch kulturell etwas zu bieten hat, sollte uns an diesem Tag bewusst werden. Zunächst besuchten wir ein Amazonendorf, jener Stamm soll in der Nähe von Samsun gelebt haben. Im Anschluss wurde noch das Schiff besucht, mit dem der hier sehr verehrte Staatsgründer Mustafa Kemal Attatürk in Samsun gelandet ist, was wiederum als Beginn des türkischen Staates angesehen wird.

Beim Mittagessen sind wir zu unserer großen Überraschung in einem Restaurant hoch über Samsun vom Leiter des Schulamtes eingeladen worden. Aufgrund der sehr großen Resonanz auf unser Projekt in der Presse, z.T. mit Berichten auf der 2. Seite, war auch der Bürgermeister der 500.000-Einwohner-Stadt anwesend. Am Nachmittag besuchten wir ein modernes Einkaufszentrum, damit Schüler wie Lehrer dem Drang zum Einkaufen nachgeben konnten.

Tag 4 – gemeinsames Kochen

Recht früh am Morgen war Einkaufen das große Stichwort, jedoch keinesfalls Kleidungsstücke, sondern Nahrungsmittel, denn eine der Hauptaufgaben unseres Treffens bestand darin, dass jedes Land ein bis zwei typische Speisen vor Ort kocht. Als Rahmen haben sich die türkischen Gastgeber den mondänen Yachtclub von Sinop ausgesucht, der mit seiner Großküche hervorragende Bedingungen bietet. Auch hier sollte sich die türkische Gastfreundschaft zeigen, denn die ebenfalls anwesenden Köche waren hocherfreut ob der der jungen Gäste, die mit der Zeit doch ein gewisses Chaos in ihre Küche gebracht haben.

Tag 3 – Sinope

Der dritte Tag in Samsun sollte eher touristisch geprägt sein, denn mit dem Bus ging es für Schüler wie Lehrer in das ca. 3 Stunden entfernte Sinope. Hier kämpfte bereits Mithridates gegen Pompeius und Diogenes, bekannt durch seine Tonne, ist hier geboren worden. In der Stadt gibt es noch eine alte Burg und eine sehr schöne Moschee. Zudem bietet die nähere Umgebung eine Fjord-artige Landschaft, wobei unsere norwegischen Partner den Vergleich als sehr mutig empfanden.

Am Abend sind die Lehrer noch spontan zu einem Grillen, organisiert von der örtlichen Pfadfindergruppe, eingeladen worden. Wie üblich gab es Essen in Hülle und Fülle, denn die Türken bewiesen auch hier wieder ihre legendäre Gastfreundschaft.

Tag 2 – Vorstellen der Präsentationen

Einen sehr warmherzigen Empfang hat uns die türkische Schule, bei der wir diese Woche zu Gast sind, bereitet, denn alle Schüler haben pünktlich zu unserem Eintreffen den Unterricht unterbrochen und uns auf dem Pausenhof begrüßt. Nach einer kleinen Tanzeinlage durften wir zudem – passend

So sieht Freude aus ... Die Koffer sind wieder da.
So sieht Freude aus … Die Koffer sind wieder da.

zum Thema Speisen und Getränke – türkische Spezialitäten kosten. Im Anschluss wurden die von den einzelnen Ländern vorbereiteten Präsentationen gezeigt, in denen es galt, landestypische Nahrungsmittel zu erklären. Im Anschluss haben wir einen kleinen Rundgang durch den Hafen gemacht und in einem Teehaus Szenen für den Abschlussfilm gedreht.

Tag 1 – Anreise

Ziemlich pünktlich ist unsere kleine Abordnung, bestehend aus vier Schülerinnen, einer Lehrerin und einem Lehrer heute Abend in Samsun am Schwarzen Meer gelandet. Doch bereits die Anreise bietet einigen Stoff für Erzählungen, denn nicht nur starke Turbulenzen haben aus über dem türkischen Festland durchgeschüttelt, auf dem Weg von München über Istanbul nach Ankara und schließlich Samsun sind auch unsere Koffer verloren gegangen. In der Hoffnung sie morgen wieder zu bekommen, sind wir nun zunächst in die Gastfamilien gegangen, um für das morgige Programm gut ausgeruht zu sein.

Morgen werden alle ausländischen Gäste in der Schule begrüßt und präsentieren die Ergebnisse ihrer Nachforschungen zu traditionellen Speisen und Getränken im jeweiligen Gastland. Wir werden bei Gelegenheit darüber im Laufe des morgigen Tages berichten und dann hoffentlich auch mehr Bilder präsentieren können.