Wissenswertes

Im Profilfach NWE lernen die Schülerinnen naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden kennen. Ausgewählte Themenbereiche der Biologie und Chemie werden experimentell erforscht. Dabei wird die Vorgehensweise beim Experimentieren eingeübt, ausgehend von der Problemstellung über die Planung und Durchführung des Experiments bis hin zur Auswertung, Deutung und Präsentation der Ergebnisse.

Lerninhalte :

1. Sicher im Labor arbeiten

2. Mit dem Mikroskop Erkenntnisse gewinnen

  • Mikroskopieren von Wasserlebewesen
  • Herstellung einfacher Präparate (Haare, Spaltöffnungen..)
  • Herstellung von Blattquerschnitten
  • Färbetechniken
  • Plasmolyse/Deplasmolyse

     

3. Stoffe mit chemischen und physikalischen Methoden nachweisen

  • Nachweis von Fotosyntheseprodukten (Sauerstoff, Stärke)
  • Nachweis und Auftrennung von Fotosythesepigmenten (Dünnschichtchromatografie)
  • Nachweis der Nährstoffklassen Proteine, Fette, Kohlenhydrate
  • Isolation von DNA
  • Nachweis von Metallkationen mittels Flammenfärbung

     

4. Stoffwechsel

  • Enzymatik
  • Fotosynthese
  • Alkoholische Gärung

5. Gewässerökologie


6. Primatenbeobachtung im Tierpark Hellabrunn

7. Pflanzen bestimmen, vergleichen und ordnen

  • Bestimmungsübungen zu ausgewählten Pflanzenfamilien
  • Anlegen von Herbarien

8. Exkursionen

  • Baumexkursionen
  • Botanischer Garten München

9. Anlage eines Kräuterbeetes

10. Präparation eines Schweineherzens

11. Materialien – Anleitungen – Spiele

Wissenswertes

„Politische Attentate und Terrorismus in Europa – von der Frühen Neuzeit bis heute“

Zu allen Zeiten hat es in allen Ländern und Systemen Attentate und Terrorismus gegeben: vom „Terreur“ während der Französischen Revolution, über das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo 1918, über gescheiterte Anschlagversuche auf Hitler, bis hin zum Terror der Roten Armee Fraktion in der Zeit nach 1945 bis heute. Hierbei gilt es zu untersuchen, welche Motive die Täter verfolgten und welche Folgen diese Ereignisse für die Geschichte hatten. Vielfach erscheinen Attentate aus heutiger Sicht als Vorspiel zu größeren Entscheidungen. Besondere Brisanz gewinnt das Attentat vor allem durch die Rolle des Zufalls, der über den Ausgang entscheidet.

Wissenswertes

Schülerinnen der 11. und 12. Jahrgangsstufe können für ein Jahr das zweistündige Fach Rhetorik belegen und auf diese Weise ganz gezielt ihre Redetechniken verbessern.

Der Schwerpunkt des Profilfaches liegt im ersten Halbjahr auf dem Erlernen verschiedener Redetypen (Kurzrede, Laudatio, Spontanrede,…) und schließt mit einer Rede von zehn Minuten Dauer sowie einer direkt im Anschluss erfolgenden Spontanrede als Leistungsnachweis ab.

Im zweiten Halbjahr geht es um das Reden miteinander, also Diskussionen und v.a. die Debatte, welche auch den Leistungsnachweis darstellt.

Ansprechpartner für das Profilfach ist Herr Pacius.

Aktionen/Veranstaltungen

Um einen Eindruck von den Themen aber auch vom Umfang der Rede, die als Leistungsnachweis im ersten Halbjahr gehalten werden muss, zu bekommen, werden hier nach und nach Beispiele von bereits gehaltenen Reden eingestellt.

Selbstverständlich sind das lediglich Redemanuskripte, das bedeutet, dass die entsprechenden Reden nicht exakt im Wortlaut mit dem hier abzurufenden Text übereinstimmen werden.

Rhetorik_Rede_RTL

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,,Mit den Augen denken lernen‘‘ – das war das Motto unseres P-Seminars ,,Goethe und die Naturwissenschaften‘‘ mit Leitfach Biologie. Unser Projekt bestand darin, eine Ausstellung über die naturwissenschaftlichen Studien Johann Wolfgang von Goethes zu organisieren und zu präsentieren. Wir haben uns in Kleingruppen mit Goethes Naturstudien auf den Gebieten der Meteorologie, Geologie, Chemie, Botanik, Physiognomie und seiner berühmten Farbenlehre auseinandergesetzt.

Den Einstieg in das Thema erleichterte uns unsere Seminarleiterin Frau Szitar durch den Buchtipp ,,Mit den Augen denken lernen. Einführung in die Naturstudien Goethes‘‘ (von Peter Sachtleben, Novalis-Verlag), dem Buchtitel verdanken wir auch den Leitspruch unserer Naturbeobachtungen. Bevor wir das Buch gelesen hatten, wussten die meisten kaum etwas von Goethes Naturstudien – außer vielleicht von der Farbenlehre aus dem Kunstunterricht. Aber natürlich kannten wir den Dichter Johann Wolfgang von Goethe, hatten schon ,,Die Leiden des jungen Werther‘‘ gelesen, und waren im Deutschunterricht gerade bei der Lektüre des ,,Faust‘‘. Je mehr wir uns mit unseren Themen beschäftigten, desto mehr lernten wir den Naturwissenschaftler Goethe kennen – er selbst hat einmal gesagt, die Naturstudien seien für ihn weitaus wichtiger als seine Literatur.

Nachdem wir uns mit den theoretischen Grundlagen der naturwissenschaftlichen Studien Goethes beschäftigt und die Recherche abgeschlossen hatten, konnten wir in 11/2 mit den Naturbeobachtungen beginnen. Jetzt also lernten wir, mit den Augen zu denken: Naturbeobachtungen nach der Methode Goethes bedeuten, in der Natur einfach genau hinzusehen, das, was alltäglich scheint, genau zu beobachten. Dazu braucht man als Schülerin keine komplizierten und teuren wissenschaftlichen Hilfsmittel, sondern nur ein wenig Geduld – z. B. wenn es darum geht, die gleichen chemischen Versuche wie Goethe durchzuführen oder die verschiedenen Wolkenformen zu erkennen.

Unsere Fortschritte präsentierten wir immer in gewissen zeitlichen Abständen, die uns allen genug Zeit ließen, die Referate gut vorzubereiten. Weil die Naturstudien Johann Wolfgang von Goethes so vielfältig sind, haben wir zwar meist den vorhergesehenen zeitlichen Rahmen überschritten, konnten dafür aber alle immer gut nachvollziehen, wie weit die einzelnen Gruppen schon waren und anhand dieses Wissens die Ausstellung vorplanen.

Schließlich wurde es in 12/1 Zeit, die Plakate zu gestalten und das Anschauungsmaterial vorzubereiten. Im musischen Zweig stellten wir dann unsere Ergebnisse aus, dazu zeigten wir einen originalgetreuen Nachbau eines ,,Goethe-Barometers‘‘ und verschiedenen Steine, die auch für Goethes Forschungen eine große Rolle spielten; wir hatten Experimente mit Prismen zur Farbenlehre vorbereitet und zu den vielen Fotos von Blumen auch noch echte Pflanzen mitgebracht, um Goethes botanische Studien zu illustrieren. Mithilfe eines Spiegels konnte man die eigenen physiognomischen Merkmale interpretieren, was bei der Ausstellungseröffnung großen Anklang fand. Dazu hatten wir auch Zitate aus Goethes Gedichten ausgewählt, die den Naturwissenschaftler Goethe neben dem Schriftsteller Goethe erkennbar werden lassen sollten. Nach der Ausstellungseröffnung veranstalteten wir noch Führungen für einzelne Klassen. Sowohl für die Ausstellung als auch für die Führungen bekamen wir viel Lob, was uns alle sehr gefreut hat.

Was können wir als Fazit zu unserem P-Seminar und unserer Ausstellung sagen? Über ein Jahr lang haben wir uns mit den Naturstudien Goethes auseinandergesetzt. Manche seiner Schlussfolgerungen haben uns erstaunt, andere haben wir bewundert und die meisten dazu noch in Versuchen selbst erarbeitet. Durch die Ausstellung ist es uns hoffentlich gelungen, diese Begeisterung auch an die anderen Schülerinnen unserer Schule weiterzugeben. Und auch allen, die die Ausstellung im musischen Zweig nicht gesehen haben, können wir nur raten: Es lohnt sich immer, in der Natur genauer hinzusehen, dann erkennt man viele kleine Phänomene, die man im Alltag sonst leicht übersieht. Wir alle haben jedenfalls gern und mit viel Freude am Thema gearbeitet, so dass wir eines bestimmt nicht vergessen werden: Weiterhin mit den Augen denken zu lernen.

Das P-Seminar ,,Goethe und die Naturwissenschaften‘‘

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Demenz – allgegenwärtig


Demenz – Thema der Zukunft

Demenz – ein Thema für Jugendliche?

Thema des P-Seminars: „Entwicklung und Durchführung von Bewegungs-, Koordinations- und Gedächtnisspielen für Demenzkranke“

Einleitung

Ein gewagtes Thema für ein P-Seminar! Doch 13 Mädchen haben sich angemeldet, und es wurde in einer ersten Sitzung sehr schnell klar, dass dieses Thema einen ganz konkreten Bezug zum Alltag vieler Jugendlicher herstellt:

Zum einen haben mehrere der Seminarteilnehmerinnen demenzkranke Großeltern und erleben täglich die Belastung, die eine häusliche Pflege für die Familie mit sich bringt. Zum anderen hatten viele Mädchen schon im Sozialpraktikum der 10. Klasse Erfahrungen im Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen gesammelt. Andere haben Eltern, die in Pflegeberufen arbeiten, einige der Schülerinnen möchten später Medizin studieren oder einen sozialen Beruf ausüben.

Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht sind „demographische Entwicklung“ und „alternde Gesellschaft“ intensiv diskutierte Schlüsselbegriffe, die die Altersgruppe heutiger Gymnasiastinnen in ihrem zukünftigen Beruf, in Familie und Alltag wesentlich betreffen werden. Der Umgang mit der altersbedingten Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten wird für viele Berufssparten immer wichtiger werden, angefangen bei der Pflege, über die medizinische Versorgung und Therapiemöglichkeiten, bis hin zur Demenzforschung an der Universität. Aber Demenz stellt auch neue Anforderungen an technologische Entwicklungen, an die Wirtschaft und die politisch Verantwortlichen. Daher entspricht das Thema den generellen Lehrzielen, Jugendliche in gesamtgesellschaftlicher, zukunftsorientierter Verantwortung zu erziehen.

Auch das besondere Schulprofil des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger (TGGaA), das auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes u.a. „die Sorge um Benachteiligte“ in den Blick rückt, war der pädagogische Ausgangspunkt für dieses Seminar.

Ablauf des Seminars

Das Seminar fand von September 2011 – Januar 2013 statt und gliederte sich in 3 Hauptphasen: Die Einarbeitung in das Thema, die Erarbeitung und Realisierung konkreter Koordinations-, Bewegungs- und Gedächtnisspiele und schließlich die Umsetzung in einem „Begegnungstag“ mit den Demenzkranken. Eine Ergebnispräsentation vor den 10. Klassen, die kurz vor ihrem Sozialpraktikum standen, fand am 15. Januar 2013 statt.

Vorbereitung

Die erste große Motivation erhielten die Projektteilnehmerinnen durch den Besuch einer Kunstaustellung der Alzheimer-Gesellschaft München (AGM) zum 25jährigen Jubiläum mit dem Thema: „Eigene Perspektive“ Menschen mit Demenz zeigen ihre Kunstwerke. Hier erhielten wir eine erste Information über Demenz.

Dann stellten wir den Kontakt zum Seniorenzentrum Unterföhring her, mit dem wir schließlich zusammenarbeiten wollten. Dort waren die nötigen Rahmenbedingungen für unsere Idee gegeben.

Zur vertieften Einarbeitung in das Thema sammelten die Schülerinnen sehr viel Information über die Krankheit Demenz, welche Rolle sie in der Gesellschaft, in der Politik und im Alltag spielt. Es wurden Kurzreferate vorbereitet, die von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik zeugten und fast den Eindruck eines W-Seminars vermittelten.

Schon in dieser Phase entstanden erste Spielideen und sogar ein „Prototyp“ Fühlmemory, den eine Schülerin selbst herstellte. Durch den Besuch diverser Veranstaltungen zum Thema und der Einladung von Spezialisten in die Schule suchten die Schülerinnen Rückmeldung zu ihren Vorschlägen und verbesserten diese sukzessive. Einige dieser Aktionen im Einzelnen:

  • Besuche einzelner Mitglieder des Seminars von verschiedenen Vorlesungen an der LMU zu neuesten medizinischen Erkenntnissen über Formen, Entstehung und Prognose der Demenz
  • Infotage des Verbands für Demenzkranke
  • Demenzparcours „Demenz erleben“ von der Evang. Stiftung Tannenhof
  • Vortrag von Frau Poulaki von der Praxis Hypocampus über die medizinischen Seite der Demenz (Veranstaltung an der Schule)
  • Vortrag von Frau Gerlach vom Seniorenzentrum Unterföhring zum Thema: „Umgang mit Demenzkranken“ Hier wurden die unterschiedlichen Demenzstufen der Bewohner im Seniorenzentrum Unterföhring vorgestellt (Vortrag an der Schule) 
Konzeption und Realisierung der Spiele 
Die Zielsetzung war zunächst, auf der Basis von Kinderspielen, wie zum Beispiel Mensch-ärgere-dich-nicht oder Fang-den-Hut, in vereinfachter Form bzgl. Spielregeln und Spielfiguren, Spiele herzustellen, diese in einem Begegnungsnachmittag zu präsentieren und evtl. zusammen mit einem Hersteller zu vermarkten. 
In einer ersten Informationsphase stellte sich jedoch heraus, dass es zum Thema Brettspiele auf dem Markt schon einiges gibt, was nur in den Heimen, vermutlich wegen finanzieller Engpässe nicht angeschafft wird. So wurde die Zielsetzung dahingehend verändert, dass die Schülerinnen sich überlegten, selbst neue Spiele herzustellen, die den Bedürfnissen der Kranken entsprechen und gleichzeitig Koordination und Gedächtnis trainieren. 
In den ersten Projekt-Sitzungen kristallisierten sich dazu 4 Untergruppen heraus, die sehr selbständig und zielgerichtet ihre Konzepte erarbeiteten: · Bewegungsgruppe · Fühlgruppe
· Gedächtnisgruppe · Malgruppe. 
Um die Demenzkranken kennenzulernen, um geeignete Spiele zu testen bzw. aus den geplanten Spielen auszuwählen oder diese sogar zu verändern, sollten Hospitationen durchgeführt werden. Allerdings gab es in dieser Phase der Umsetzung des Konzeptes und der Planung des Begegnungsnachmittags im Heim einige organisatorische Schwierigkeiten. Der Zeitdruck erhöhte sich und die Projektplanung geriet unter Zeitverzug. 
Schließlich gelang es den Schülerinnen, in „letzter Minute“, einige Hospitationstermine zu vereinbaren und eine Terminplanung für den Begegnungstag zu besprechen.

Spieletag im Altersheim

Der Ablauf des Tages gliederte sich folgendermaßen:

  • 9:30 Uhr Ankunft der ersten zwei Gruppen: Bewegungsgruppe, Gedächtnisgruppe
  • 10:15 Uhr Beginn der Spiele, Gruppen parallel in unterschiedlichen Räumen
  • 11:30 Uhr Essen für die Patienten
  • 14:50 Uhr Ankunft der zweiten zwei Gruppen: Malgruppe, Fühlgruppe
  • 15:30 Uhr Beginn der kreativen Spiele
  • 16:30 Uhr Kuchen und Ende

Allen Gruppen gelang es, mit ihren Spielen den Kontakt zu den Patienten herzustellen und nahezu alle in ihre Aktion einzubinden. Erwartungsgemäß war die mögliche Partizipation je nach Krankheitsfortschritt unterschiedlich, aber die Betreuerinnen berichteten, dass die Patienten wesentlich aktiver und lebhafter als gewöhnlich wirkten. Das Feedback der Pfleger und Betreuerinnen und einiger Angehöriger war äußerst positiv.

Die Schülerinnen haben sich intensiv in die Thematik eingearbeitet, neue Ideen generiert, ausgearbeitet und umgesetzt. Es ist ihnen bewusst geworden, dass der Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen eine Bereicherung darstellt und Freude vermitteln kann. Kollegen, Eltern und die Heimbetreuer haben die Schülerinnen aktiv unterstützt und einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg geleistet.

Sehr erfreulich war, dass die Schülerinnen von Anfang an sehr motiviert und selbständig arbeiteten. Sie konnten genügend Kontakte nach außen herstellen und ernteten viel Sympathie und Unterstützung bei Menschen, die beruflich mit Dementen arbeiten.

Die Schülerinnen haben mit viel Motivation, eigener Willensstärke und einer hohen sozialen Bereitschaft Problemlösungen gefunden, ihr Konzept variiert, an die Bedingungen angepasst und so ihr Ziel erreicht.

Sabine Maaz

Aktionen/Veranstaltungen

Das P-Seminar ökologischer Fußabdruck und Meike – der Sammeldrache

Wir, das P-Seminar „Der ökologische Fußabdruck, des TGGaA“, haben uns vorgenommen, den Umweltschutz an unserer Schule zu fördern. Deswegen halten wir uns einen kleinen grünen B_Meike_5Hausdrachen, namens Meike. Doch Meike ist kein normaler Drache, sie ist ein Umweltdrache. In ihrer Box, die am Eingang unsere Schule gegenüber der Pforte steht, sammelt sie alte Tonerkartuschen, Handys oder alte Module. Dahinter steckt die Firma Interseroh. Von ihr wurde das Projekt vor 12 Jahren ins Leben gerufen und hat den Zweck, unserer modernen „Wegwerfgesellschaft“ ein wenig entgegen zu wirken.

Doch was hat unsere Schule damit zu tun? Ganz einfach! Die gesammelten Kartuschen und Druckerpatronen werden in Meikes Kiste gesammelt, verpackt und kostenlos von der Firma Interseroh abgeholt. Dort werden diese neu aufbereitet und dann wiederverwertet, so dass wertvolle Ressourcen geschont werden. Auf diese Art und Weise bekommen wir die Chance uns aktiv und ohne großen Aufwand am Umweltschutz zu beteiligen.

Unsere Schule hat aber noch weitere Vorteile von den gesammelten Gegenständen. Für jede gesammelte Kartusche,, Handy, … gibt es nämlich grüne Umweltpunkte, die auf einem Konto gesammelt werden. Sind genügend Punkte gesammelt, können wir diese einlösen. So konnten z.B.B_Meike_2 der neue Beamer im Biosaal, eine Digitalkamera für die Fachschaft Biologie, ein Flipchart, 2 CD – Player, ein Tageslichtprojektor und zwei  „mobile“ Mikroskope für Exkursionen, angeschafft werden.

Geben Sie doch ihrer Tochter die nächste leere Kartusche einfach mit und unterstützen Sie unsere Schule sowohl beim Umweltschutz, als auch beim Punktesammeln. Sollten Sie selbst in einem Büro, o. ä. arbeiten, in dem es viele leere Kartuschen, Toner, etc. gibt, können Sie dort auch eine Sammelbox aufstellen lassen und die Punkte unserer Schule spenden. Dies ist absolut kostenlos und mit minimalem Aufwand verbunden. Sie werden Ihre leeren Kartuschen schnell und bequem los. Sie tun unserer Umwelt etwas Gutes und Sie ermöglichen unserer Schule neue Geräte für einen abwechslungsreichen Unterricht zu erwerben.B_Meike_3

Sie haben Fragen? Wollen Sie Schulsponsor werden? Dann schreiben Sie uns unter: projekt.sammeldrache@googlemail.com

Hier erhalten Sie auch das Formular, mit dem Sie Meike  bei sich aufstellen können. Ihre Tochter kann sich aber auch in der Schule direkt an Frau Ute Fischer wenden, Lehrerin für B/Ch. Weitere Informationen finden Sie unter: www.sammeldrache.de

Wir hoffen, dass wir Ihnen einen guten Einblick in unser Projekt geben konnten.

Viel Spaß beim Umweltschützen – Ihr P-Seminar „Ökologischer Fußabdruck“

 

Besuch der Muenchener Wissenschaftstage

Im Oktober .2012 besuchte das P-Seminar „Der ökologische Fußabdruck des TGGaA“ die diesjährigen Münchener Wissenschaftstage, die vom 20. bis zum 23.10.2012 in der alten Kongresshalle sowie an weiteren Standorten stattfanden. Rund um das Thema Nachhaltigkeit waren zahlreiche Marktstände aufgebaut, an denen sich die Schülerinnen vielfältig informieren und an diversen Aktionen teilnehmen konnten. In Kleingruppen besuchten sie etliche hochinteressante Vorträge und Diskussionsrunden von und mit angesehenen Wissenschaftlern. In der nächsten Teamsitzung präsentierte jede Gruppe den Inhalt der besuchten Veranstaltung für die übrigen Seminarteilnehmer .

Soziometrische Aufstellung zur Frage “Wie nachhaltig schätzt du dein eigenes Verhalten ein?” Skala: von überhaupt nicht nachhaltig (links) bis sehr nachhaltig (rechts)

Den Abschluss der Wissenschaftstage bildete die Teilnahme an einem Workshop mit dem Thema „Analyse des persönlichen Ressourcenverbrauches und Ideenfindung für nachhaltiges Handeln“. Nach einer kurzweiligen und nachdenklich stimmenden Powerpointpräsentation wurden die Schülerinnen aufgefordert, die Nachhaltigkeit ihres Lebensstiles einzuschätzen.

Mit einem Testbogen ermittelte jede Schülerin ihren persönlichen Fußabdruck und konnte nun ihre ursprüngliche Einschätzung mit dem tatsächlichen Ergebnis vergleichen.

 

Sammeln zur “verkehrten” Fragestellung: Mit welchem Lebensstil (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) zerstöre ich die Erde?

Um Lösungen zur Verkleinerung des ökologischen Fußabdruckes zu finden wurden den Schülerinnen etliche Kreativ-Methoden vorgestellt, von denen sie einige in Gruppenarbeit ausprobieren konnten.

Mit der Präsentation der Arbeitsergebnisse endete die Veranstaltung.

Sammeln zur "verkehrten" Fragestellung: Mit welchem Lebensstil (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) zerstöre ich die Erde?
Sammeln zur “verkehrten” Fragestellung: Mit welchem Lebensstil (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) zerstöre ich die Erde?
B_Wissenschaftstage_3
Ergebnisse der Methode Kopfstand

 

 

 

 

 

 

 

 

Von diesem Workshop haben die Schülerinnen in zweifacher Weise profitiert. Erstens schafften es die beiden Moderatoren, die absolute Notwendigkeit von nachhaltigem Handeln zu vermitteln und die Mädchen zu motivieren, sich für ihre Umwelt zu engagieren. Darüberhinaus wird die Ideenfindung im Verlauf ihrer Projektarbeit von den erlernten Methoden profitieren.