Dazu gehört eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben,

  • d.h. wissen, wozu man steht,
  • zu dem stehen, wovon man überzeugt ist,
  • offen auf die anderen (Religionen u. Kulturen) zugehen.

Die christliche Ausrichtung verstehen wir als Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit den Eltern und mit den Schülerinnen selbst erfüllen können. Neben römisch-katholischen Schülerinnen sind evangelische und jüdische Schülerinnen willkommen. Schülerinnen mit einem anderen Bekenntnis oder ohne Bekenntnis sind die Ausnahme. Aufnahmevoraussetzung ist ein eingehendes Gespräch. Ethik als Ersatzfach bieten wir aus Überzeugung nicht an. Mit Offenheit und Interesse begegnen wir unseren jüdischen Nachbarn am St. Jakobsplatz. Selbstverständlich beschäftigen sich unsere Schülerinnen mit der jüdischen Religion und Kultur.

  • Zur Vertiefung des Religionsunterrichts besuchen die Schülerinnen der 9. Klassen eine Synagogenführung,
  • lernen Zeitzeugen kennen,
  • setzen sich mit der jüdisch-deutschen Vergangenheit im W- und P-Seminar auseinander.

Das Comenius-Projekt (2012/14) lässt die Schülerinnen in der Partnerschaft mit Belgien, Norwegen, Estland, Ungarn und der Türkei Einblick in vielfältige Kulturen und unterschiedliche Standpunkte zur Religion gewinnen.

Bei der Suche nach Orientierung und dem Sinn des Lebens unterstützen wir unsere Schülerinnen durch schulpastorale Angebote.

  • Für die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen gestalten wir mit Unterstützung älterer Schülerinnen und unter Mitwirkung von Eltern eine Einstimmung in den Advent. Zur Abschlussmeditation in der St. Jakobskirche sind auch die Eltern unserer Schülerinnen eingeladen.
  • Die Schülerinnen der 7. und 8. Klassen sind zur „Nacht der Begegnung“ eingeladen. Gemeinsame Impulse und verschiedene Workshops zum jeweiligen Thema sowie eine gemeinsame Eucharistiefeier geben Gelegenheit zur persönlichen Reflexion wie auch zur Erfahrung, miteinander im Glauben unterwegs zu sein. Gemeinsames Essen, Beten und Singen fördern und vertiefen die Kontakte.
  • Mit den Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe nutzen wir seitens der Erzdiözese das Angebot von Besinnungstagen. Die Schülerinnen verbringen zu intensivem Austausch und Reflexion zweieinhalb Tage im Schülerzentrum Schloss Fürstenried.
  • Impulse zur Adventzeit und in der vorösterlichen Bußzeit: Schülerinnen aller Jahrgangsstufen versammeln sich einmal wöchentlich um 7.40 Uhr zu einem religiösen Impuls, gemeinsamer Meditation, Beten und Singen in der Schulkapelle.
  • Angebot von Exerzitien im Alltag für die Oberstufe: Die Schülerinnen der Oberstufe nehmen in der vorösterlichen Bußzeit auf freiwilliger Basis das Angebot von Exerzitien im Alltag wahr. Sie erhalten wöchentlich Impulse und entsprechendes Material zur persönlichen Meditation und Reflexion. Einmal pro Woche treffen sich die Teilnehmerinnen in der kleinen Gruppe zum Austausch und werden dabei von einer Lehrkraft geistlich begleitet.
  • Mit einem Segensgottesdienst für die Abiturientinnen, den die Q11 gestaltet, zeigen wir den Schülerinnen, dass wir sie in den Prüfungswochen mit unserem Gebet begleiten.
  • Im Laufe des Schuljahres feiern wir mehrere gemeinsame Gottesdienste. Der Ostergottesdienst 2012 wurde in der St. Michaelskirche gefeiert. Meistens ist ein Gottesdienst ökumenisch gestaltet.