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Der sprachliche Zweig ist die einzige Ausbildungsrichtung am Gymnasium mit drei Fremdsprachen.
Am TGGaA beginnen alle 5. Klassen zweigunabhängig mit Englisch als erster Fremdsprache.
Im sprachlichen Zweig folgen Latein oder Französisch in der 6. Klasse und Spanisch in der 8. Jahr- gangsstufe. Diese Schülerinnen können also wählen, ob sie die Sprachenfolge Englisch-Latein-Spanisch oder Englisch-Französisch-Spanisch belegen möchten. Ab der 10. Klasse besteht die Möglichkeit, Italienisch anstelle der zweiten Fremdsprache als spät beginnende Sprache zu wählen.

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Der Fremdsprachenunterricht in E und L im sprachlichen Zweig unterscheidet sich nicht von dem der beiden anderen Zweige, denn die Wochenstundenzahl und die Lehrpläne sind dieselben.
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Die Fächer Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch tragen entscheidend dazu bei, ein Bewusstsein europäischer Identität zu schaffen und zu Weltoffenheit zu erziehen. Dabei sind die angebotenen Fremdsprachen nicht nur als Kommunikationsmedien zu verstehen, sondern als wichtige Kultursprachen.

Gerade die Fremdsprachen leisten einen großen Beitrag zur gymnasialen Bildung und zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen:

„Wer eine fremde Sprache lernt, verändert sich; er überschreitet die Grenzen seiner muttersprachlichen Welt und erweitert seinen Horizont.“
(Bayerischer Lehrplan, Fachprofil Sprachen)

Grundsätzliche Überlegungen zum Erlernen von Fremdsprachen

Der Fremdsprachenunterricht am Gymnasium ist auf eine zügige, kontinuierliche Erweiterung der sprachlichen Mittel hin angelegt. Durch die Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken, die den systematischen Spracherwerb erleichtern, soll eine positive Einstellung zum Lernen und konzentrierten Arbeiten aufgebaut und verstärkt werden.
Zum einen lernen die Schüler im Fremdsprachenunterricht somit, kontinuierlich, sorgfältig und ausdauernd zu arbeiten, zum anderen stehen ihnen nach einer gewissen Zeit genügend Fertigkeiten und Methoden zur Verfügung, die beim Erlernen weiterer Fremdsprachen nützlich sind.

Wer nach acht Jahren Fremdsprachenunterricht das Gymnasium verlässt, verfügt nicht nur über fundierte Sprachkenntnisse, sondern auch über landeskundliche und literarische Kenntnisse sowie interkulturelle Handlungskompetenz. Denn im fremdsprachlichen Unterricht setzen sich die Schüler mit anderen Lebens- und Denkweisen auseinander, erschließen nicht-fiktionale und fiktionale Texte in der Fremdsprache, reflektieren über Sprache und stellen Bezüge zwischen den verschiedenen Fremdsprachen her.

Durch das Erfassen der Strukturen der jeweiligen Fremdsprachen wird erst der eigene, sichere und kreative Umgang mit ihnen möglich.

Damit sind die Schüler gut auf die

„Herausforderungen in Studium, Beruf und Gesellschaft sowie ihre Teilhabe am kulturellen Leben vorbereitet.“ (Bayerischer Lehrplan, Fachprofil Sprachen)