Wissenswertes

„Aus dem Geschehenen wollen wir auf das schließen, was geschehen kann.“

(J.J. Rousseau)

Geschichtsunterricht an unserer Schule heißt:WB_Geschichte_

 

  • vergangene Zeiten lebendig zu machen und kritisch zu hinterfragen,
  • Entwicklungslinien aufzuzeigen und Zusammenhänge erkennen zu lassen,
  • historisches Grundwissen zur Orientierung zu vermitteln,
  • die Frage nach den eigenen Wurzeln zu stellen und daraus persönliche Wertvorstellungen zu  entwickeln und
  • das Verständnis für gesellschaftliche und politische Probleme von heute sowie für Menschen in anderen Zeiten und Kulturen zu fördern.

 

Aktionen/Veranstaltungen

Über den Geschichtsunterricht hinaus finden zahlreiche Exkursionen, Einzelveranstaltungen und Projekte statt, z.B.:


Zeitzeugenbesuch von Abba Naor an unserer Schule für die 9. KlassenZeitzeuge
„Wenn wir Zeitzeugen nicht mehr da sind, dann müsst ihr den nächsten Generationen berichten, was passiert ist.“ Mit sinngemäß diesen Worten am Ende seiner Erzählung macht Herr Naor den Schülerinnen deutlich, welche Aufgabe und welche Chance sie mit solch einem Gespräch erhalten haben. Herr Naor beginnt mit seiner Lebensgeschichte ab der Machtübernahme der Nationalsozialisten und schildert zunächst die Situation in Litauen um 1940. Ab diesem Moment herrscht bereits eine völlige Stille und erwartungsvolle Spannung bei den Schülerinnen, wie seine Geschichte weitergehen wird. Es folgt die Schilderung der Flucht, dann das Leben im Ghetto in Kaunas, das Herr Naor durch zahlreiche eindrucksvolle, wie stellenweise auch erschreckende Bilder noch veranschaulicht. Besonders erschütternd sind dann die Erlebnisse des Zeitzeugen, als er von seinen Aufenthalten in den verschiedenen Arbeitslagern quer durch das heutige Litauen, Polen und Deutschland und von dem Verlust seiner Familienangehörigen berichtet. Fotos der verschiedenen Lager, die Darstellung des täglichen Lebens, das von Hunger, Gewalt und vielen Widrigkeiten geprägt war, und dennoch die Entstehung von Freundschaften unter den Gefangenen bieten den Schülerinnen einen so authentischen Blick auf die Geschehnisse und Verhältnisse dieser Zeit, wie er im Unterricht nur schwer zu leisten ist. Diese Wahrnehmung spiegelt sich auch in den Gesichtern der Schülerinnen und in ihren Fragen wider, die sie am Ende der Erzählung zahlreich stellen. Hier ist zu erkennen, dass gerade auch die Antworten Herrn Naors die Schülerinnen zu weiterem Nachdenken anregten. Auf die Frage, wie Herr Naor heute zu Deutschland und seinen Bewohnern stehe, antwortet dieser, dass es lange gedauert habe, bis er diese Reisen und Erzählungen unternehmen konnte und er gibt den Zuhörern sinngemäß auf den Weg mit: „Lebt euer Leben ohne Hass, denn so ist es wesentlich einfacher und schöner.“

DDR-Geschichte vor Ort. Fahrt nach Berlin mit der 10. Klasse.

Auf den Spuren der Fugger und der Industrialisierung. Exkursion nach Augsburg mit der Q11

„Unser Besuch bei den Göttern“ – So nannte unsere Museumsführerin, Frau Kohwagner, die Mutter einer Klassenkameradin, unseren Ausflug zur Glyptothek, dem imposanten Gebäude auf dem Königsplatz. Sie begrüßte uns und erzählte als erstes, dass Ludwig II. ganz vernarrt in die „alten“ Griechen und die Antike gewesen war. Deshalb wollte er auch ein Stück Altgriechenland nach München versetzen und ließ also den Königsplatz mit der Glyptothek erbauen. Den Namen „Glyptothek“ hatte er sich allerdings selbst ausgedacht.G_Besuch_Glyptothek_Graf_foto_2

Darauf gingen wir in das alte Gebäude hinein. Wir schälten uns aus unseren Jacken, setzten die Rucksäcke ab und legten sie in eine Ecke der Garderoben. Dann folgten wir Frau Kohwagner in den ersten Raum, wo uns eine riesige Sammlung an Statuen erwartete. Sie bat uns die Statuen, genau zu betrachten und zu sagen, was uns auffiel. Klar, den meisten fehlte ein Körperteil, denn sie waren ja auch schon SEHR alt. Dann, als uns nichts Ungewöhnliches auffiel, forderte uns Frau Kohwagner auf, uns mal so hinzustellen, wie es die Statuen taten. Das taten wir auch, und es fühlte sich irgendwie seltsam an: Immer ein Bein war angewinkelt und auf dem einem stand man. „Man nennt das angewinkelte Bein „Spielbein“ und das gestreckte „Standbein.“ So bemerkten wir, dass alle Statuen sich an etwas lehnten oder sich auf etwas stützten. „Die Statuen würden umfallen, wenn sie diese stützen nicht hätten“, erklärte Frau Kohwagner uns. „Die Frauen lehnen sich jedoch nicht an. Vielleicht kommt ihr ja drauf, warum.“ Nach kurzer Zeit merkten wir: Die Kleider der Frauen waren ja aus Stein gemeißelt, sodass sie gar keine Stütze brauchten. Wir betraten nach Frau Kohwagner den nächsten Raum. Dort stand eine große Kriegsszene aufgestellt und ein Holzmodell eines griechischen Tempels. Es war fein geschnitzt und man konnte viele Einzelheiten erkennen. Frau Kohwagner erklärte uns, dass die griechischen Tempel immer auf Hügeln erbaut worden waren, um in eine himmlische Sphäre zu entrücken. Außerdem sei das Äußere des Tempels wichtiger als das Innere gewesen sein. Unter dem Dachfirst waren meist Szenen mit Göttern abgebildet. Als uns Frau Kohwagner das erzählte, trat sie an die große Kriegsszene in der Mitte des Raumes und sagte, dass das so eine Szene aus Gipfelfiguren sei. Archäologen fanden sie und bauten die Bruchstücke so zusammen, wie sie glaubten. Frau Kohwagner hatte auch solche Figuren auf Papier gezeichnet und unsere Aufgabe war es, in Grüppchen die Figuren so anzuordnen wie wir es für richtig hielten. Dann verglichen wir die Gipfelszenen. In der Glyptothek hatten die Archäologen daran herum geändert und es gab jetzt drei verschiedene Möglichkeiten. Welche aber die richtige war, konnte man nicht sagen.

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Darauf gingen wir in den nächsten Raum, wo wir einen Statuenkopf mit Helm betrachteten. Doch auf dem Helm des Kriegers konnte man leichte, helle Punkte auf dem Marmor erkennen. Frau Kohwagner erklärte uns, dass damals die Statuen ganz farbig angemalt waren, doch im Laufe Jahrhunderte der die Farben verwittert waren und das, was wir als helle Punkte und leichte Muster vernahmen, nur die „Überreste“ sind. Dann teilte die Museumspädagogin an alle auf Papier gedruckte Helme aus, die wir beliebig gestalten sollten.

 

Und so langsam neigte sich unser Ausflug sich dem Ende zu. Wir gingen an den letzten Statuen vorbei, die wir nun mit anderen Augen betrachteten, holten unsere Jacken und durften anschließend noch etwas beim Glyptothekshop kaufen und traten ins Freie. Dort verabschiedeten wir uns von Frau Kohwagner und sie wiederum bedankte sich für unsere Aufmerksamkeit. Sie gab uns den Tipp ein richtiges Museumsheft anzulegen, damit wir in jedem Museum, in das wir gingen, Notizen und kleine Zeichnungen anfertigen konnten.G_Besuch_Glyptothek_Graf_foto_3

Dann traten wir in höchstmoderne Technikwelt ein, indem wir in den kühlen U-Bahnschacht traten und somit auch die faszinierende alte, antike Welt der Griechen verließen.

 

Sumi Müller und Lola Graziani (6c)

Wissenswertes

„Politische Teilhabe geht nicht ohne Verstehen. Politisches Verstehen geht nicht ohne Bildung.“

(S. Basedow)

Sozialkundeunterricht an unserer Schule heißt:

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  • eine Verständnishilfe für gegenwärtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen zu geben und Interesse für das politische Geschehen zu wecken,
  • Werteorientierung in einer Gesellschaft zu bieten, die von Individualisierung und Wertewandel geprägt ist,
  • die politische Urteilsfähigkeit und Identifikation mit der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung zu fördern,
  • eine kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Medienwelt zu erzielen,
  • unsere Schülerinnen zu verantwortungsbewussten und engagierten Bürgerinnen zu erziehen,
  • Möglichkeiten der christlichen Mitgestaltung in unserer Gesellschaft aufzuzeigen und
  • politisches Handeln als Auftrag zur Bewahrung der uns anvertrauten Schöpfung zu verstehen.

 

 

Aktionen/Veranstaltungen

Über den Sozialkundeunterricht hinaus finden zahlreiche Exkursionen, Einzelveranstaltungen und Projekte statt, z.B.:

Klasse 9c beim Schülerparlament 19.-21. Oktober 2012

Am Montag, den 19. Oktober 2012, machten sich 24 Schülerinnen unserer Klasse auf den Weg zum „Schülerparlament. Zukunftsprojekt Erde“ im Bayerischen Landtag. Im Gepäck hatten wir einerseits viele Erwartungen, andererseits auch Bedenken, wie „alles Politische ist doch eh langweilig“ und Vorurteile gegenüber anderer Schularten.

Dort angekommen, versammelten wir uns nach einer kleinen Einführung in den zuvor eingeteilten Gruppen zur anschließenden Arbeit am Thema. Unsere anfangs gehegten Vorurteile wurden schnell entkräftet, da alle teilnehmenden Schüler sehr aufgeschlossen und nett waren und so konnte unsere Teamarbeit beginnen.IMG_2718

Das Ziel der dreitägigen Arbeit war es, dass insgesamt sieben Gruppen an den unterschiedlichen Schwerpunkten Ernährung, Umwelt, Frieden, Demokratie, Wirtschaft, Energie und Informationen inhaltlich arbeiten, um in einer abschließenden Plenarsitzung jeweils zwei Anträge zur Verbesserung unserer Erde einzubringen. Unterstützung erhielten wir von zahlreichen Experten der Universität München und von einigen Abgeordneten des Bayerischen Parlaments. Am letzten Tag wurde über die Vorschläge in einer dreieinhalbstündigen Abstimmung im neuen Konferenzsaal im Maximilianeum entschieden.

Letztendlich können wir sagen, dass wir in diesen Tagen, trotz harter Arbeit, wahnsinnig viel Spaß hatten, viel Neues lernten, Freunde fanden und das einzigartige Erlebnis hatten, im Landtag Wiener Schnitzel essen zu dürfen.


Planspiel zur Energiewende mit der Q11 

Wissenswertes

Ziele des Geographieunterrichts

„Klimawandel“, „steigende Ölpreise“, „Hungerkatastrophe“ – Um die Welt zu verstehen, ist ein breites Allgemeinwissen nötig. An der Nahtstelle zwischen Natur- und Geisteswissenschaften leistet hierzu insbesondere die Geographie einen wichtigen Beitrag: Sie zeigt einerseits die natürlichen Ursachen für das menschliche Leben auf der Erde auf (wie z. B. die Verfügbarkeit von Wasser oder Energierohstoffen) und analysiert andererseits, wie der Mensch auf dieser Grundlage lebt und wirtschaftet und damit seinerseits die Natur verändert (indem er z. B. Wälder rodet oder Erdöl verbraucht).

Neben Einblicken in diese Zusammenhänge ist auch das Erwerben bedeutender Schlüsselqualifikationen eine wichtige Aufgabe des Geographieunterrichtes: Anhand unterschiedlichster Medien (Fotos, Karten, Grafiken, Tabellen, Texten) lernen die Schülerinnen Informationen auszuwerten und auch kritisch zu hinterfragen.

Entsprechend den Leitlinien des Schulträgers ist es auch und gerade ein Anliegen des Geographieunterrichtes, die Schülerinnen zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und zur Achtung fremder Kulturen zu erziehen.

Material

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.

Wissenswertes

8.Klasse:

 

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„Wirtschaftswissenschaft: das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind“. (Danny Kaye)

Das Fach beginnt in der 8. Jahrgangsstufe und knüpft hier eng an die Erfahrungswelt der Schülerinnen an. Sie lernen reflektierte Entscheidungen zu treffen.

9.Klasse:

Die Jahrgangsstufe 9 ordnet dies in gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge ein.
Markt und Preis
Berufswahl
Unsere Wirtschaftsordnung
Soziale Marktwirtschaft
Strafrecht
EU in der globalisierten Welt

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Erhard

 

 

 

 

 

10.Klasse:

In der 10. Jahrgangsstufe analysieren die Schülerinnen die Position Deutschlands im globalen Wirtschaftgeschehen. Sie vergleichen mit anderen Wirtschaftsräumen und setzen sich mit zukünftigen Entwicklungen auseinander (Lehrplan).
Faktoren des Wohlstands und der Lebensqualität privater Haushalte
Standortwahl von Unternehmen und die Auswirkungen
Bruttoinlandsprodukt                     Sozialversicherungssystem
Steuersystem                                     Nachhaltige Entwicklung

 

Aktionen/Veranstaltungen

Das Schulunternehmen „Mary Gold“ stellt Naturkosmetik her und vertreibt die Produkte auch selbst.
Am 29. Januar hielt es seine erste Hauptversammlung ab und konnte dazu eine Reihe von Aktionären begrüßen. Die Vorsitzende Hannah Roths und Ihre Mitarbeiterinnen legten Rechenschaft ab und stellten die Zukunftspläne des Unternehmens vor.

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Material

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.

Hier können Sie Link-Listen zu interessanten Seiten herunterladen:

Siemens-Seiten im Internet

Link-Liste der Partner für WR

 

Wissenswertes

„Aus Fehlern lernt man mehr als aus Erfolgen“.
Levi Primo (*31.07.1919-†11.04.1987), Italienischer Schriftsteller und Chemiker

Wirtschaftsinformatik – ein neues Fach schärft das Profil

Bei dem neuen Fach Wirtschaftsinformatik (WIn) handelt es sich nicht um eine reduzierte Ausgabe des Studienfaches, sondern um ein gezielt für das WSG-W entwickeltes Schulfach.
Dabei geht es auszugsweise um folgende Inhalte.

In den Vordergrund gestellt werden Geschäftsprozesse (Informationsflüsse) v.a. innerhalb von Unternehmen. Hierbei kommt der Computer zum Einsatz mit den Programmen: Tabellenkalkulation, Datenbankverwaltung, Präsentation).
Ziel ist es, das betriebliche Geschehen in der Gesamtheit nachvollziehbar zu machen.

Material

Hier finden Sie Informationen zum Lehrplan.