Arbeit mit Robotern – nicht nur etwas für Jungen

... das bewies zumindest die Klasse 6aN, die zusammen mit Frau Kilger im Informatikunterricht Roboter programmierte.

"Das ist mal etwas anderes", dachten wir und freuten uns schon sehr auf die erste Stunde.

Zuerst aber mussten die einzelnen Roboter aufgebaut werden. Dazu teilten wir uns in kleinere Gruppen ein. Es gab vier verschiedene Roboter: Auto, Haus, Bagger und Insekt, die alle unterschiedliche Befehle ausführen konnten. Schon der mechanische Aufbau war sehr mühsam, da die Roboter aus vielen kleinen Einzelteilen bestanden. Doch wider Erwarten war dieser erste Schritt schnell geschafft, und wir konnten mit dem spannenderen Teil, dem Programmieren, beginnen. Da dies für uns alle absolutes Neuland war, gab es anfangs noch viele Fragen, aber schon nach kurzer Zeit kannten wir die Funktionen von Schleifen, Bewegungs- und Lichtsensoren. Nun konnten wir bereits lange Programme erstellen. Sobald auch nur eine winzige Kleinigkeit fehlte oder falsch eingegeben war, mussten wir alle Programmteile nach Fehlern durchsuchen oder neu schreiben. Das nahm enorm viel Zeit in Anspruch, zwang uns aber zu genauer und überdachter Arbeitsweise. Das fertiggestellte Programm übertrug man dann mit Hilfe von Infrarotstrahlung auf den Roboter. Das Schwierigste aber war, zwei Roboter miteinander kommunizieren zu lassen. Dafür musste man einen weiteren Programmteil einbauen. Doch auch dies schafften wir, nachdem uns Frau Kilger noch einmal jedes Detail genau erklärt hatte. So konnten wir beruhigt unserem öffentlichen Auftritt am Tag der offenen Tür entgegensehen. Wie erwartet kamen viele interessierte Eltern mit ihren Kindern, denen wir stolz unsere "ferngesteuerten" Autos, Bagger, Häuser und Insekten vorführten. Aber nicht nur Eltern und Schüler zeigten Interesse an unseren Maschinen, sondern auch die Zeitung. So kam es, dass auch die Presse unsere Roboter sehen wollte. Eine Woche später kamen zwei Zeitungsreporter, die uns zu unseren Programmen befragten und uns abschließend zusammen mit unseren Modellen fotografierten. Beim Pressetermin verlief alles reibungslos und wir waren stolz, dass auch diesmal wieder alles so gut geklappt hatte.

Unser besonderer Dank gilt auch Martin Kilger, der uns mit fachmännischer Beratung zur Seite stand.

Isabella Ganzenmüller, Tatjana Anders, 6aN

 

 

Wir danken BMW für die Unterstützung des Projektes.